Spielberichte


Niederlagenserie geht weiter - #badgirls unterliegen auch Unterpfaffenhofen-Germering - 31.03.2025

 

Die dritte Pleite in Serie mussten Simbachs Handballdamen beim Auswärtsspiel in Unterpfaffenhofen hinnehmen. Beim abstiegsbedrohten Ligakonkurrenten aus Oberbayern unterlagen die Damen von Andi Lex knapp mit 25:22.

Dabei verläuft der Start in die Partie noch vielversprechend. Die Innstädterinnen können sich in den ersten vier Minuten eine 4:0-Führung erspielen. Nahezu alles gelingt bei den #badgirls, die sich gerade in der Defensive sehr bissig präsentieren. Langsam erwachen die Gastgeberinnen aus ihrem Dornröschenschlaf und nehmen in der Folge auch am Spiel teil. Dies wirkt sich auf der Anzeigentafel aus, da die #badgirls von der plötzlichen Gegenwehr überrascht scheinen. Anstatt ihr eigenes Spiel weiter durchzuziehen, werden die Innstädterinnen zunehmend behäbiger in ihren Aktionen und bieten dem SC Unterpfaffenhofen-Germering somit immer wieder einfache Torchancen an, welche die Gastgeberinnen nun auch nutzen. Die Folge: Der deutliche Vorsprung wandelt sich im Verlauf der ersten Halbzeit in einen ebenso deutlichen Rückstand. Zu keiner Zeit gelingt es den #badgirls wieder den Schalter umzulegen und an die starke Anfangsphase anzuknüpfen. Mit einem 11:15 Rückstand müssen die Innstädterinnen in die Kabine gehen.

Aus dieser kommen die Innstädterinnen kämpferisch. Mehrfach gelingt es den Rückstand auf drei Treffer zu verkürzen, einer effektiveren Aufholjagd steht aber die eigene Chancenverwertung im Weg. Zu oft vergeben Simbachs Schützinnen freie Einwurfmöglichkeiten, zudem haben die #badgirls in der Defensive immer wieder das Pech, das vermeintliche Ballgewinne doch wieder in den Händen der Gastgeberinnen landen. Der SCUG nutzt dies geschickt aus und kann sich bis auf 23:17 absetzen. Anders als in den Vorwochen bieten die #badgirls im Angesicht der Niederlage einen Kampf bis zum Ende und wollen sich noch nicht geschlagen geben. Ein weiteres Mal gelingt es auf drei Treffer zu verkürzen, auch wenn weiterhin eine Vielzahl an Torchancen ungenutzt bleibt. Es verbleibt jedoch nicht genug Zeit um weiter aufzuschließen, zu routiniert spielen die Gastgeberinnen ihre langen Angriffe aus. Letztlich gelingt es ihnen so die Führung über die Zeit zu bringen und die Partie verdient mit 25:22 zu gewinnen.

Nach der dritten Niederlage in Serie heißt es nun sich noch einmal aufzuraffen um im letzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellennachbarn TSV Herrsching II einen versöhnlichen Abschluss feiern zu können.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier, Miriam Birkl, Leni Auer, Fanni Gruber(1), Stephanie Kube(8/5), Lilly Wimmer, Carina Huber(1), Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(2), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(6), Katrina Eglhofer(4)


#badgirls auf Revanche aus - 28.03.2025

 

Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison treffen die Handballdamen des TSV Simbach auf den SC Unterpfaffenhofen-Germering. Dabei wollen sie für die überraschende Heimniederlage, die sie gegen den abstiegsbedrohten Kontrahenten in der Hinrunde hinnehmen mussten, Revanche nehmen.

Der Tabellenneunte musste dabei genau wie die Innstädterinnen vergangenes Wochenende eine empfindliche Niederlage einstecken. Zwar ging es deutlich knapper zu als beim Simbacher Debakel gegen den Kissinger SC, der Punktverlust der Oberbayern in Brannenburg schmerzt in Anbetracht der Tabellensituation dennoch deutlich mehr. Der kleine Vorsprung auf die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, Kissing und Schleißheim, wurde nahezu vollständig eingebüßt. Folglich sind die Damen des SCUG gegen die #badgirls fast schon zum Siegen verdammt, um nicht auf einen direkten Abstiegsrang zu rutschen.

In der Theorie deutlich entspannter könnten die Innstädterinnen die Partie bestreiten, wenn die letzten beiden Auftritte nicht das Ehrgefühl der #badgirls gewaltig verletzt hätten. Zwei derartige Klatschen mussten nicht einmal vergangene Saison in der Bayernliga hingenommen werden. Da dies nun sogar in direkt aufeinanderfolgenden Spielen passierte, ist eine Reaktion zwingend gefordert. Dazu kommt die Tatsache, dass die Gastgeberinnen aus dem Westen Münchens in der Hinrunde zwei Punkte aus der Richard-Findl-Halle entführten. Ebenfalls ein Fakt den die Mannschaft so nicht auf sich sitzen lassen will. Ungeachtet dessen, dass man nun im Niemandsland der Tabelle steht und lediglich noch um die Plätze 3 bis 5 spielt, wollen die Damen um Torjägerin Stephanie Kube mit einer entsprechenden Leistung beide Ausrutscher korrigieren.

Es ist eine Frage des Charakters, auf die die #badgirls nun die richtige Antwort liefern müssen. Gegen einen Gegner, der um weiter realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, unbedingt gewinnen muss, wird es ohne die hundertprozentige Einstellung nicht funktionieren.

 

Mit Unterstützung gestaltet sich diese Aufgabe in fremder Halle freilich einfacher, entsprechend trifft es sich gut, dass für dieses Spiel ein Fanbus eingesetzt wird, da gemeinsam mit der Herrenmannschaft nach Unterpfaffenhofen angereist wird. Anmeldungen für die Restplätze können wie immer über Facebook, Instagram oder eine WhatsApp-Nachricht an 0160 7842459 getätigt werden.


#badgirls brechen komplett ein - Heftige Heimklatsche gegen Kissing - 24.03.2025

 

Einen Nachmittag zum Vergessen erlebten Simbachs Handballdamen vergangen Samstag. Gegen den abstiegsbedrohten Kissinger SC setzte es eine deutliche 18:29-Heimniederlage.

Die Innstädterinnen, welche ohne die erkrankte Bettina Brandmeier antreten müssen, starten besser in die Partie. Es dauert zwar bis zur neunten Spielminute ehe erstmals in Führung gegangen werden kann, doch die #badgirls sind die spielbestimmende Mannschaft. Mitte der ersten Halbzeit ist das Team von Andi Lex in allen Belangen stärker als der Kontrahent aus Schwaben und bringt die Überlegenheit auch auf die Anzeigentafel. Allen voran Stephanie Kube und Bianca Brandmeier bringen den Ball regelmäßig im Tor unter, mit fünf beziehungsweise drei Treffern in den ersten 20 Minuten sind sie die prägenden Figuren auf dem Spielfeld, dabei oft blendend in Szene gesetzt von der bis dato ebenfalls zweifach erfolgreichen Spielmacherin Fanni Gruber. So steht ein souveräner 11:6-Vorsprung auf der Anzeigentafel, als Kissings Rojin Genitheim mit einer Zeitstrafe auf die Bank geschickt wird. 

Die folgende Überzahlsituation verlieren die #badgirls mit 0:2. Drei weitere Minuten später ist Coach Andi Lex gezwungen die Auszeit zu nehmen, der ehemals sichere Vorsprung ist auf 12:10 zusammengeschrumpft. Das Time-Out verfehlt seine Wirkung, viel zu lässig agieren die #badgirls in dieser Phase, die letzte Konsequenz in den Aktionen ist völlig verloren gegangen. Kein Treffer gelingt mehr bis zur Halbzeitpause, die Gäste wittern endgültig Morgenluft und drehen die Partie. Ein Strafwurf nach abgelaufener Spielzeit bringt den Kissinger SC mit 12:13 in Führung.

Gerade mal 17 Sekunden nach Wiederbeginn sind alle guten Vorsätze für die zweite Halbzeit hinfällig. Kapitänin Stephanie Kube sieht nach einer unglücklichen Aktion die rote Karte und muss das Spiel von der Tribüne aus zu Ende beobachten. Sie sieht in der Folge einen Totaleinbruch ihrer Mannschaft, welche fast in Schockstarre verfällt. Die #badgirls bekommen sowohl in Offensive, wie Defensive keinerlei Zugriff mehr auf die Partie, während der Kissinger SC seine Chance auf einen Überraschungserfolg am Inn nun endgültig erkennt und mit entsprechendem Eifer daraufhin arbeitet. So setzen sich die Gäste sukzessive ab und lassen zu keinem Zeitpunkt mehr Zweifel aufkommen, dass sie die Partie gewinnen werden. Die #badgirls andererseits wirken zunehmend frustriert, da sie neben ihren eigenen Fehlern und zahlreich vergebenen Einwurfmöglichkeiten, auch immer wieder vom oft unverhältnismäßig agierenden Schiedsrichtergespann zu Unrecht bestraft werden. Auf das Spielgeschehen haben die teils wilden Entscheidungen der Unparteiischen glücklicherweise keinerlei Einfluss, zu überlegen sind die Gäste in der zweiten Halbzeit. Bis auf 29:16 können sich Kissings Damen absetzen, die zwei finalen Treffer der Partie gehören dann Alina Greilinger und Chrissi Allgeier. 

Die zweite herbe Pleite in Folge lässt die #badgirls in der Tabelle auf Platz 4 zurückfallen. Nächstes Wochenende gibt es die Chance zur Rehabilitation beim SC Unterpfaffenhofen-Germering. Ein Doppelspieltag gemeinsam mit der Herrenmannschaft steht an, immer ein Highlight im Saisonverlauf, da mit dem Fanbus angereist wird(Anmeldung Abfahrt Sonntag 10:30 Uhr Richard-Findl-Halle). Mit entsprechender Unterstützung sollen dann nach der etwas zu langen Punkteflaute wieder zwei Zähler mit an den Inn genommen werden.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Garmtan(T), Uschi Augustin(T), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(3/1), Stephanie Kube(5/2), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger(1), Mona Kain, Laura Bachmaier, Chrissi Allgeier(2), Bianca Brandmeier(3), Leni Auer, Katrina Eglhofer(4)


Vorletztes Heimspiel der Saison – Kissinger SC reist an den Inn - 22.03.2025

 

Nach der herben Pleite im Topspiel gegen den HC Donau/Paar sind Simbachs Handballdamen auf Rehabilitation aus. Der abstiegsbedrohte Kissinger SC muss aus dem entfernten Schwaben anreisen und seine Visitenkarte in der Richard-Findl-Halle abgeben.

Vorsicht ist auf alle Fälle geboten. Bereits mehrfach stolperten die #badgirls gegen Mannschaften, welche sich auf Abstiegsplätzen befinden. Die Gäste aus dem Augsburger Raum sorgten ihrerseits schon für die ein oder andere Überraschung. Die HSG Würm-Mitte, direkter Tabellennachbar der #badgirls, wurde zweimal regelrecht von der Platte gefegt und auch Tabellenführer FC Bayern München konnte nur mit ganz viel Glück noch einen Punkt gegen den Kissinger SC ergattern. Dass die Mannschaft von Trainerin Julia Rawein dennoch auf dem derzeit (vermutlich) ersten direkten Abstiegsrang steht, liegt an den inkonstanten Leistungen die im Saisonverlauf gezeigt wurden. Optimistisch ist man in Kissing dennoch, dass es mit dem Klassenerhalt noch klappt. Alles liegt in der eigenen Hand, Duelle gegen direkte Konkurrenten stehen in den letzten Saisonspielen noch aus. Bonuspunkte vom Inn mitzunehmen, würde die Situation freilich ein gutes Stück verbessern.

Das wollen die #badgirls natürlich mit allen Mitteln verhindern. Vor heimischen Publikum wollen die Innstädterinnen nach zwei zuletzt eher mauen Auftritten in der Richard-Findl-Halle endlich wieder ihr wahres Gesicht zeigen und mit ideen- und temporeichen Handball überzeugen. Der Rost der dreiwöchigen Faschingspause sollte zu Großteilen vergangenes Wochenende in Manching abgefallen sein, so dass der Ball wieder runder durch die eigenen Reihen laufen sollte. Für Cheftrainer Andi Lex wird es zudem wichtig werden, seinen Spielerinnen die richtige Einstellung in den letzten Saisonspielen einzuflößen um einen Spannungsabfall in der Schlussphase der Spielzeit zu vermeiden. Der verpatzte Auftritt beim Tabellenzweiten war ein kleiner Fingerzeig, was passieren kann, wenn in Pflichtspielen nicht mit letzter Konsequenz agiert wird. Gerade vor heimischen Publikum soll dies auf alle Fälle vermieden werden. Das siegesverwöhnte Publikum der Richard-Findl-Halle soll auch in den letzten beiden Saisonspielen siegreiche #badgirls zu Gesicht bekommen.

Die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Kube, welche sich in den letzten vier Saisonspielen zum bereits fünften Mal in ihrer Karriere den Titel der Torschützenkönigin der Oberliga sichern könnte, wird entsprechend alles in die Waagschale werfen um den Ansprüchen in den finalen Partien gerecht zu werden. Zur gewohnten Spielzeit am Samstag-Nachmittag um 16:00 wird das vorletzte Heimspiel der Saison von den beiden Unparteiischen Boban Herceg und Arthur Zeller angepfiffen.


Höchste Saisonniederlage für die #badgirls

 

Gegen einen starken HC Donau/Paar war für die Handballdamen des TSV Simbach am späten Sonntag-Nachmittag nicht viel zu holen. Mit 33:20 entschied der Tabellenzweite das Spitzenspiel der Oberliga Süd eindeutig für sich.

Dabei schaffen es die Innstädterinnen sogar besser ins Spiel zu starten. Mit 3:1 gehen die #badgirls zunächst in Führung ehe die Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Manching langsam das Ruder übernimmt. Mit einem Dreierpack drehen die Gastgeberinnen die Partie. Bis zum 5:5 kann die Mannschaft von Andi Lex noch mithalten, dann sorgt die erste Zeitstrafe gegen sein Team für den Bruch im eigenen Spiel. Lediglich ein Treffer gelingt in den kommenden zwölf Minuten, sogar die sonst so sichere Kapitänin Stephanie Kube vergibt in dieser Phase zwei Strafwürfe. Die Folge ist ein 6:11-Rückstand als der Cheftrainer nach 20 Minuten die Notbremse in Form seines ersten Team-Time-Outs zieht. Seine Mannschaft fängt sich, gestaltet die finalen Minuten bis zur Halbzeitpause ausgeglichen. Beim Stand von 15:10 für den HC Donau/Paar werden die Seiten gewechselt.

Auch in den zweiten Durchgang starten die Innstädterinnen besser, Bettina Brandmeier und Stephanie Kube gelingt es sofort den Rückstand auf drei Treffer zu verkürzen. Mehr als dieses kurze Aufbäumen ist allerdings nicht drin. Die Gastgeberinnen finden die passende Antwort auf den guten Start der #badgirls und stellen binnen weniger Minuten den alten Abstand wieder her. In der Folge nimmt der HC Donau/Paar komplett das Zepter in die Hand und baut seinen Vorsprung sukzessive weiter aus. Beim zweiten Time-Out des TSV Simbach, knapp 15 Minuten vor dem Ende, ist die Partie beim Stand von 27:16 bereits lange entschieden. Auch in der Schlussphase gelingt es den #badgirls nicht wirklich gegen den starken Gegner die eigene Torquote in die Höhe zu schrauben. Dennoch erfreulich ist, dass sich Youngster Sina Brunnenkann mit zwei Treffern erstmals in dieser Saison in die Torschützenliste eintragen kann. Unbeirrt ziehen die Gastgeberinnen ihr Spiel durch und gewinnen am Ende nach guter Leistung verdient mit 33:20 gegen den TSV Simbach.

Auch wenn die deutliche Niederlage sicher schmerzt, so ist diese wahrlich kein Beinbruch. Der Fokus richtet sich bereits wieder auf den kommenden Heimspieltag gegen den Kissinger SC. Dort wollen die #badgirls wieder ihr wahres Gesicht zeigen und sich vor heimischen Publikum mit einer besseren Vorstellung präsentieren.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Brunnenkann(2), Leni Auer, Fanni Gruber(5/2), Stephanie Kube(2/1), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger, Laura Bachmaier(4), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(2), Katrina Eglhofer(1)


#badgirls mit souveränem Heimerfolg - 24.02.2025

 

Gegen den Tabellenletzten vom ASV Dachau erledigen die #badgirls ihre Hausaufgaben souverän. 26:20 endet eine unspektakuläre Partie, in der bereits nach wenigen Minuten klar war, welche Mannschaft das Feld als Sieger verlassen würde.

Die Innstädterinnen müssen im letzten Heimspiel vor der Faschingspause dabei auf mehrere Stammspielerinnen verzichten. Juliana Gartman, Bianca Brandmeier, Lilly Wimmer und Carina Huber stehen Coach Andi Lex allesamt nicht zur Verfügung. Dafür rückt die zuletzt abwesende Fanni Gruber glücklicherweise wieder in den Kader. In veränderter Aufstellung zeigen die #badgirls dennoch von Beginn an, dass für den ASV Dachau an diesem Tag nichts in der Richard-Findl-Halle zu holen sein wird. Bereits nach acht Minuten sind die Gastgeberinnen auf 5:1 enteilt und lassen die Gäste in der Folge auch nicht mehr auf Tuchfühlung kommen. Der Vorsprung bleibt bis zur Halbzeitpause stabil. Es fällt dabei auch nicht ins Gewicht, dass Abstimmungsschwierigkeiten in Offensive und Defensive immer wieder zu Fehlern führen. Diese sind nur mehr als verständlich, ob der vielen verschiedenen Aufstellungen die Simbachs Trainerteam testet. Früh beginnt Andi Lex damit, Spielzeiten zu verteilen und Alternativen auszuprobieren. Beim Stand von 16:11 werden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederbeginn ziehen die #badgirls die Zügel ein wenig straffer. Gerade mal drei Minuten dauert es bis Alina Greilinger, die sich mit drei blitzsauberen Treffern in die Torschützenliste eintragen kann, auf 20:12 erhöht. So furios die Innstädterinnen in den zweiten Abschnitt starten, so schludrig spielen sie in der Folge. Ganze zehn Minuten bleiben sie ohne eigenen Treffer, lassen eine Vielzahl guter Chancen liegen. Erneut Alina Greilinger ist es, die die Torflaute beendet und den Vier-Tore-Lauf der Gäste unterbricht. Die #badgirls verstehen den Warnschuss und lassen ihrerseits einen Lauf von vier Treffern am Stück folgen und stellen somit zehn Minuten vor dem Ende auf 25:17. In der Schlussphase passiert nicht mehr viel, beide Mannschaften zeigen nun Mängel in der Konzentration. Die daraus resultierenden Fehler fallen in der bereits lang entschiedenen Partie nicht mehr ins Gewicht. Beim Stand von 26:20 für den TSV Simbach beenden die beiden tadellos agierenden Unparteiischen Julian Beinlich und Rene Finsterwalder das ereignisarme Spiel.

Nun beginnt die Faschingspause, Regeneration ist angesagt. Zu Wiederbeginn in drei Wochen steht den #badgirls dann eine echte Hammeraufgabe bevor. Dann geht es nach Manching zum Tabellenzweiten HC Donau/Paar. Ein absolutes Topspiel, welches eine Vorentscheidung im Kampf um Platz Zwei liefern könnte.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(2), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(2), Stephanie Kube(8/2), Alina Greilinger(3), Mona Kain, Laura Bachmaier(4), Chrissi Allgeier(2), Leni Auer, Katrina Eglhofer(5)


#badgirls gegen das Schlusslicht gefordert - 21.02.2025

 

Nach dem letzten Endes deutlichen Sieg gegen den TSV Brannenburg, dürfen die #badgirls kommendes Wochenende erneut in der Richard-Findl-Halle antreten. Eine Leistungssteigerung wird gefordert.

Es reist das Tabellenschlusslicht vom ASV Dachau an den Inn. Die Gäste befinden sich in einer ganz schweren Saison. Eigentlich gut in die Spielzeit gestartet, mit fünf Punkten in den ersten fünf Partien, folgte eine Niederlagenserie von neun Pleiten am Stück. Folgerichtig befindet sich der ASV bereits sieben Zähler hinter dem vermutlich rettenden achten Tabellenrang. Der Klassenerhalt gleicht bei sechs verbleibenden Partien einer ziemlich unlösbar erscheinenden Mammutaufgabe. Ein Abstieg wäre fatal für den Traditionsklub, der vor nicht allzu langer Zeit noch in der dritten Liga an den Start ging. Gerade die Offensive stellt im laufenden Jahr ein großes Problem dar. Mit nicht einmal 21 Toren pro Spiel stellt man die mit Abstand schwächste Angriffsreihe der Oberliga. Vergangenes Wochenende gelangen bei der Heimniederlage gegen das Topteam TSV Haunstetten II gerade mal 13 eigene Treffer. Auch ein vorgezogener Trainerwechsel erzielte nicht den gewünschten Effekt. Lediglich der direkte Konkurrent TSV Brannenburg konnte seitdem bezwungen werden, den weiteren Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt konnte so nicht nähergekommen werden. 

Auf Seiten der #badgirls sieht dies alles deutlich entspannter aus. Platz 3 in der Tabelle, ein Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz. Lediglich die zu vielen ärgerlichen Ausrutscher gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion sind großartig zu bemängeln. Jammern auf hohem Niveau, hegt man denn keinerlei Aufstiegsambitionen am Inn. Für die Partie gegen Dachau ist die Devise deutlich souveräner und disziplinierter aufzutreten als in der Vorwoche gegen Brannenburg. Dort stimmte gerade im ersten Abschnitt nicht viel. Ein weiteres Mal wollen die Innstädterinnen sich diese Blöße nicht geben. Ein standesgemäßer Erfolg, bei dem der Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften von Beginn an sichtbar ist, ist das Ziel für kommenden Sonntag. 

Da die Richard-Findl-Halle am Samstag durch eine andere Veranstaltung blockiert ist, müssen die #badgirls diesmal eins der ungeliebten Sonntagsspiele auf heimischen Boden austragen. Auch die Anwurfzeit ändert sich dadurch um den Vorgaben des BHV entsprechen zu können. Bereits um 14:30 werden die beiden Unparteiischen Julian Beinlich und Rene Finsterwalder die Partie anpfeifen. 


Hauptsache Zwei Punkte - 17.02.2025

 

Selten fällt es schwer ein Spiel in Worte zu fassen. Der Heimsieg gegen Brannenburg ist eins dieser Spiele. Letzten Endes steht ein 29:22-Heimsieg auf der Anzeigentafel. Deutlich würde man meinen. Hart umkämpft muss man sagen, wenn man denn anwesend war. Brannenburg ist einfach kein Gegner, der den #badgirls liegt. Dies kann man auch nach dem Rückspiel so festhalten.

Es ist ein sehr schwaches Oberligaspiel. Man kann es leider nicht beschönigen. Zu keiner Zeit erreicht eine der beiden Mannschaften das Niveau, welches man von dieser Liga theoretisch erwarten kann. Leider passt auch die Leistung der Unparteiischen zu dieser Aussage. Zu keiner Zeit und man muss und darf es auch in dieser Deutlichkeit formulieren, haben diese das Niveau ein, in der Theorie einfach zu leitendes, Damen-Oberligaspiel unter Kontrolle zu halten. Mit einem unglaublich schwachen Auftritt und erschreckend mangelhaftem Spielverständnis, welches auch in der Folge bei der Herrenmannschaft die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet, wird zusätzliche Unruhe in ein Spiel gebracht, dass zu keiner Zeit schwierige Situationen beinhaltet. Oft waren diese Saison schon Schiedsrichterbeobachter in der Richard-Findl-Halle anwesend. An diesem Samstag wäre dies zwingend notwendig gewesen.

 

Zum Spielverlauf:

Brannenburg, mit extrem kleinen Kader angereist, spielt nach dem Motto "nichts zu verlieren". Den Gästen gehört definitiv Respekt gezollt. Sie haben in der Theorie keine Chance. Und nutzen diese. Ehe sich die #badgirls versehen, liegen sie in Rückstand. Deutlich mit 6:10 und dies völlig verdient. Brannenburg glänzt mit Spielfreude, die Innstädterinnen mit 6 Einzelabwehrspielerinnen in einem Teamsport. Etwas, das nicht funktionieren kann. Und auch nicht funktioniert. Bis zum Halbzeitpfiff ist die Defensive ein Schatten ihrer selbst. Die Offensive lebt derweil von Einzelaktionen, allen voran von der gewohnt bärenstarken Kapitänin Stephanie Kube. Ohne sie sähen sich Simbachs Handballdamen zum Pausenpfiff bereits chancenlos im Rückstand. Gegen einen in der Theorie chancenlos unterlegenen Gegner. So beträgt der Halbzeitstand lediglich 14:17. Schmeichelhaft, ob der gezeigten Leistung.

Nach Wiederbeginn kehrt Besserung ein. Die Defensive wird aktiver, da Coach Andi Lex eine offensive Deckung fordert. Die Damen setzen dies gut um, geraten in der Defensive nicht mehr wirklich in Verlegenheit. Die Offensive lebt weiter von Einzelaktionen. Neben der Kapitänin sind vor allem Kati Eglhofer, die sich inzwischen zu einer unangefochtenen Führungsspielerin entwickelt hat, Bettina Brandmeier, die immer wieder mit wichtigen 1-gegen-1-Aktionen die Erfolgsquote hochhält und Carina Huber, die in den vergangenen Wochen einen starken Leistungssprung vollziehen konnte, die entscheidenden Lichtblicke. Sukzessive drehen die #badgirls gegen müde werdende Gäste das Spiel, gehen in Minute 49 erstmals in Führung und setzten sich auch sofort uneinholbar ab. Simbach gelingt mit der Einwechslung von Juliana Gartman auch im Tor der entscheidende Glücksgriff. Die neue Schlussfrau bleibt in der finalen Viertelstunde ohne einen einzigen Gegentreffer. Der Vorsprung steigt in den finalen zehn Minuten stetig bis zum Endstand von 29:22 an. Die zweite Halbzeit gewinnen die #badgirls mit 15:5. Ein versöhnlicher und standesgemäßer Abschluss einer ausbaufähigen Leistung.

Ein Spiel an dem wohl vor allem das Ergebnis wohltuend in Erinnerung bleibt. Sei es drum. Nächstes Wochenende sind die #badgirls wieder gegen Dachau gefordert. Ähnlicher Tabellenrang, aber angenehmer zu bespielen. Es wird wieder besser werden.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Uschi Augustin(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Stephanie Kube(9/1), Lilly Wimmer, Carina Huber(3), Alina Greilinger(1), Mona Kain, Laura Bachmaier(3), Christine Allgeier(1), Bianca Brandmeier(2), Leni Auer, Katrina Eglhofer(6)


#badgirls auf Revanche aus - 14.02.2025

 

Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr treten die #badgirls in der heimischen Richard-Findl-Halle gegen den Tabellenvorletzten TSV Brannenburg an. Gegen den Aufsteiger aus Oberbayern setzte es in der Hinrunde nach einer grauenhaften Vorstellung die bislang höchste Saisonniederlage. 

Seitdem haben sich die Innstädterinnen einigermaßen gefangen. Die Stolperer gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen konnten zwar nicht komplett abgestellt werden, aber zumindest reduziert werden. Die Folge ist derzeit Rang 3 in der Tabelle, ein Punkt hinter dem HC Donau/Paar. Brannenburg bewahrte sich nach dem Sieg gegen den TSV Simbach zumindest in heimischer Halle den Ruf des Favoriten-Schrecks. Drei weitere Siege folgten, zudem brachte man den TSV Aichach ebenfalls an den Rand der Niederlage. Auswärts läuft es bisher weniger beim abstiegsbedrohten TSV Brannenburg. Ohne Punktgewinn steht der letztjährige Meister der BOL Oberbayern bisher da. Ein Fakt, der die #badgirls nicht blenden sollte, bis zum Auftritt von Simbachs Handballdamen im Landkreis Rosenheim stand der Tabellenvorletzte noch ohne Saisonsieg da. Wiederholen soll sich die Geschichte aus der Hinrunde nicht. Zum einen haben die #badgirls bereits viel zu viele Punkte gegen abstiegsbedrohte Mannschaften liegen lassen. Zum anderen rüttelte die damalige Niederlage gewaltig am Selbstverständnis der Innstädterinnen. 

Es gilt diesmal eine konzentrierte Vorstellung abzuliefern und dem Gegner das eigene Handballspiel aufzuzwingen. Genau diese Aspekte klappten damals in Brannenburg überhaupt nicht. Schläfrig und naiv agierte die Innstädterinnen damals, ließen die Brannenburger Stärken somit komplett zur Entfaltung kommen. Keinesfalls soll dies erneut passieren, gerade in heimischer Halle wollen die #badgirls von Beginn an zeigen wie Simbachs Handball wirklich aussieht. Dann sollte die Partie im Idealfall schnell entschieden werden. Nach etwa zwei Drittel der Saison sollte die Tabelle der Oberliga nicht lügen und den theoretischen Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften auch wahrheitsgemäß zum Ausdruck bringen. Für die Mannschaft von Andi Lex gilt es nur dies auch auf die Platte zu bringen und sich dabei nicht von der unkonventionellen Spielweise der Gäste aus dem Rhythmus bringen zu lassen. 

Diese haben ihrerseits noch etwas an der bitteren Niederlage vergangenes Wochenende bei Schlusslicht ASV Dachau zu knabbern. Mit einer 16:24-Klatsche wurden der TSV Brannenburg wieder nach Hause geschickt, obwohl zur Halbzeit noch eine 10:7-Führung behauptet wurde. Ein herber Rückschlag im Abstiegskampf, gerade weil das Restprogramm der Gäste noch einige harte Brocken bereithält. Eine Wiederholung des überraschenden Hinspielerfolges würde da gerade Recht kommen um den Abstand auf den vielleicht schon sicher rettenden achten Tabellenrang auf einen Zähler zu reduzieren. Doch auch die #badgirls brauchen jeden Punkt um weiter in Spitzengruppe mitreden zu können. Mit zwei Siegen vor Faschingspause könnten sich die Innstädterinnen eine hervorragende Position für den Saisonendspurt ab Mitte März sichern. Mit zwei Pflichtpunkten gegen den TSV Brannenburg soll der erste Grundstein für diese Ausgangsposition am Samstag um 16:00 Uhr gelegt werden.


#badgirls holen Punkt in Aichach - 10.02.2025

 

Gewonnener oder verlorener Punkt? Die Frage kommt nach einem der seltenen Unentschieden im Handball oft auf. In Anbetracht dessen, dass es im vierten Saisonspiel ohne Harz, das erste Mal war, dass die #badgirls den Platz nicht als Verlierer verließen, kann man in Simbachs Lager sicherlich zufrieden sein, auch wenn der vergebenen Siegchance im finalen Angriff der Partie sicherlich etwas nachgetrauert wird.

Die Innstädterinnen starten hervorragend in die Partie, obwohl sie sich, wie beim vergangenen Auswärtsspiel in Schleißheim, erneut mit einer speziellen Deckungsvariante konfrontiert sehen. Diesmal sind die Lösungen einfacher zu finden. Auch die eigene Deckung, sowie Torfrau starten gut. Die Folge ist eine schnelle 6:2-Führung für das Team von Andi Lex. Etwa 20 Minuten dauert es bis die Gastgeberinnen so richtig in der Partie angekommen sind. Ein paar schwache Angriffssequenzen der Innstädterinnen nutzt der TSV Aichach um binnen weniger Minuten aus einem 5:9-Rückstand den 9:9-Ausgleich zu erzielen. Von da an ist es ein komplett ausgeglichenes Spiel. Simbach legt vor, Aichach gleicht aus. Beim Stand von 13:13 werden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederbeginn bleibt das Spiel knapp, keine Mannschaft setzt sich mit mehr als zwei Treffern von seinem Konkurrenten ab. Einziger Unterschied: Auch den Gastgeberinnen vom TSV Aichach gelingt es nun immer wieder in Führung zu gehen. Egal ob Torerfolge, Fehler oder Zeitstrafen, beide Mannschaften begegnen sich komplett auf Augenhöhe, das Spiel wogt hin und her. Sieben Minuten vor dem Ende schaffen es die #badgirls in einer Überzahlsituation das 29:27 erzielen. Aichach reagiert mit einer Auszeit und riskiert neben der das ganze Spiel schon bestehenden kurzen Deckung gegen Fanni Gruber auch Stephanie Kube kurz zu nehmen. Mehr Platz für die restlichen Innstädterinnen, doch die Chance zur ersten 3-Tore-Führung seit Minute 20 landet am Pfosten. Die Gastgeberinnen kontern im Gegenzug und können 90 Sekunden vor dem Ende wieder ausgleichen. Bianca Brandmeier bringt die #badgirls im nächsten Angriff wieder in Führung, doch ein Strafwurf 14 Sekunden vor dem Ende erzwingt den nächsten Ausgleich. Coach Andi Lex nimmt die letzte Auszeit und geht seinerseits volles Risiko mit der siebten Feldspielerin. Leider schaffen es die Innstädterinnen trotz dieser Überzahlsituation in der geringen verbliebenen Spielzeit nicht mehr eine Abschlusschance zu erspielen. Somit endet die Partie in Aichach mit einem leistungsgerechten 32:32 Unentschieden.

Der Fokus richtet sich nun auf die nächste Heimpartie gegen den TSV Brannenburg, ein Gegner mit dem die #badgirls noch eine Rechnung aus der Vorrunde offen haben. Gegen den Tabellenvorletzten setzte es die bisher höchste Saisonniederlage. Eine Rechnung, die kommenden Samstag in der Richard-Findl-Halle beglichen werden soll.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(2), Leni Auer, Fanni Gruber(1), Stephanie Kube(10/5), Lilly Wimmer(1), Carina Huber(2), Alina Greilinger, Simona Kain(1), Laura Bachmaier(6), Christine Allgeier(1), Bianca Brandmeier(2), Katrina Eglhofer(6)


Schwere Auswärtshürde für die #badgirls - 06.02.2025

 

Nach dem Sieg gegen Tabellenführer FC Bayern München steht der Mannschaft von Andi Lex am kommenden Samstag eine nicht weniger schwere Aufgabe bevor. Die Innstädterinnen müssen nach Aichach reisen, wo der aktuelle Tabellenfünfte mit nur zwei Punkten Rückstand auf den TSV Simbach wartet.

Das Hinspiel in der Richard-Findl-Halle war eine klare Angelegenheit. Nach einer starken Leistung gewannen die #badgirls mit 40:28, ein Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften war sichtbar. Dass das Rückspiel ähnlich verläuft, davon träumt im Lager der Innstädterinnen keiner. Zum einen mussten die Schwaben im Oktober ersatzgeschwächt an den Inn reisen, zum anderen ist auch in dieser Begegnung das leidige Thema „Haftmittel“ ein großer Vorteil für die jeweilige Heimmannschaft. Für die #badgirls wäre es ein guter Zeitpunkt den Fluch der „harzfreien Spiele“ zu brechen und endlich einmal zwei Punkte aus einer solchen Partie mitzunehmen. Die bisher eher durchwachsene Auswärtsbilanz von drei Siegen und vier Niederlagen könnte dadurch ausgeglichen werden. Desweiteren findet ebenfalls am Samstag das absolute Topspiel der Liga FC Bayern München – HC Donau/Paar statt. Mit zwei Punkten in Aichach könnte der Tabellenzweite Donau/Paar im Falle dessen Niederlage überholt werden oder aber bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Bayern herangerückt werden, sollten die Münchnerinnen ihre erste Heimpleite hinnehmen müssen. Ein spannender Spieltag in der Oberliga Süd.

Besonderen Fokus dürfte Simbachs Cheftrainer in dieser Trainingswoche neben der Gewöhnung ans harzfreie Spielgerät auf die Defensive und Rückwärtsbewegung gelegt haben. Die Gastgerberinnen des TSV Aichach stellen im bisherigen Saisonverlauf nämlich die torgefährlichste Offensive der Liga. Über 30 Mal pro Spiel netzten die Schwaben ein, dabei ist die mannschaftsinterne Torverteilung so ausgeglichen wie bei kaum einer anderen Mannschaft. Erfolgreichste Schützin ist die wurfgewaltige Halblinke Hanna Fischer mit 67 Treffern, knapp 80 Tore weniger als Simbachs Spitzenreiterin Stephanie Kube. Kurz dahinter folgt mit 58 Treffern die pfeilschnelle Außenspielerin Antonia Rappel. Die Linkshänderin kämpft neben ihrer Rolle in Aichach, auch noch in Ismaning um den bayerischen A-Jugend-Meistertitel. Fünf weitere Spielerinnen konnten über 30 Tore erzielen, Gefahr lauert also auf jeder Position der Gastgeberinnen, sowie im Tempospiel.

Entsprechend heißt es für die #badgirls eine hochkonzentrierte Vorstellung abzuliefern und technische Fehler im Angriff zu vermeiden, damit zumindest das Tempospiel der Gastgeberinnen nicht zur Entfaltung kommen kann. Mit einer ähnlich engagierten Defensivleistung wie gegen den FC Bayern München ist dann auch der Angriff des TSV Aichach in den Griff zu bekommen. So sollte die Torquote der Schwaben deutlich geringer gehalten werden, als im bisherigen Saisonverlauf. Es ist wie immer eine Frage der Einstellung. Klar, Spiele ohne die klebrige Unterstützung am Ball sind mühselig, Spaß kommt dabei eher selten auf. Doch eine Spitzenmannschaft weiß damit umzugehen, kann diese Widrigkeiten ausblenden und trotzdem Spiele für sich entscheiden. Am Samstag um 17:15 Uhr können die #badgirls unter Beweis stellen, dass sie diese Saison eine solche Spitzenmannschaft sind.


Sieg gegen Spitzenreiter - #badgirls gelingt Revanche gegen den FC Bayern - 03.02.2025

 

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel bezwingen Simbachs Handball-Damen den Spitzenreiter FC Bayern München. 27:26 leuchtet am Ende auf der Anzeigentafel der gut besuchten Richard-Findl-Halle, als die Schlusssirene im lautstarken Jubel von Spielerinnen und Fans untergeht. Lediglich einmal konnte sich eine Mannschaft mit mehr als zwei Treffern von ihrem Konkurrenten absetzen, als der FC Bayern kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 13:10 in Führung ging. 

Bis dato hatten vor allem die Abwehrreihen und Torfrauen das Spiel dominiert. In der Anfangsphase treten die #badgirls dabei als stärkere Mannschaft auf, eine 6:4-Führung für den TSV Simbach nach 18 Minuten zwingt Gästetrainer Zvejdan Tomic zur Auszeit. Diese fruchtet, das Spiel dreht sich. Der Gast aus München ist in der Folge die dominantere Mannschaft, nutzt kleine Fehler und Schwächen der Innstädterinnen konsequenter. Neun Gegentreffer müssen die Damen von Andi Lex in den folgenden acht Minuten hinnehmen und haben selbst Probleme mit der Trefferquote. Der besagte Drei-Tore-Rückstand ist die logische Konsequenz. Doch die #badgirls zeigen sich kampfstark, bieten dem Tabellenführer während seiner stärksten Phase Paroli. Kurz vor der Halbzeitsirene wird der Rückstand egalisiert, Laura Bachmaier gleicht mit einem Doppelpack binnen weniger Sekunden auf 14:14 aus.

Aus der Pause starten die Innstädterinnen erneut als bessere Mannschaft in die Partie. Bettina Brandmeier und Stephanie Kube stellen auf 16:14 für den TSV. Doch den Gästen gelingt es zu kontern und gleichen wenig später wieder aus. Es ist ein völlig ausgeglichenes Spiel welches beide Mannschaft nun abliefern, beide Teams agieren dabei auf hohem Niveau, wenn auch nicht fehlerfrei. Zehn Minuten vor dem Ende netzt Fanni Gruber zum 24:24 ein, es ist das 15. Mal das ein Unentschieden auf der Anzeigentafel aufleuchtet. Es folgt der letzte, spielentscheidende Zwischenspurt der #badgirls. Kapitänin Stephanie Kube, welche das Privatduell der beiden Führenden der Torschützenliste gegen die an diesem Tag eher blasse Enya Kweta klar für sich entscheiden kann, netzt drei Mal in Folge für den TSV Simbach ein, lediglich Julia Bähr kann bei den Gästen einmal kontern. Mit der daraus resultierenden 27:25-Führung im Rücken starten die Innstädterinnen in die finalen Minuten der Begegnung. In diesen treten Simbachs Damen dann ungewohnt nervös auf, produzieren viele einfache Ballverluste und geben dem FC Bayern so mehrfach die Möglichkeit doch noch den Ausgleich zu erzielen. Auf Torfrau Pia Mühlböck und ihre Defensivreihe ist jedoch Verlass. Wie schon ihre Kollegin Juliana Gartman in der ersten Halbzeit entschärft die Simbacher Schlussfrau einige freie Einwurfgelegenheiten und hält so die knappe Simbacher Führung fest, die inzwischen auf einen Treffer zusammengeschmolzen ist. Knapp zehn Sekunden vor dem Ende fabriziert die Offensive der #badgirls einen weiteren Ballverlust, doch der darauffolgende Gegenstoßpass der Bayern landet im Seitenaus. Die Zeit läuft aus, Simbach gewinnt knapp, aber verdient mit 27:26.

Leider zeigen sich die Gäste vom FC Bayern in der Folge als schlechte Verlierer. Leider auch zum wiederholten Male, wenn die Begegnungen aus der Saison vor zwei Jahren ins Gedächtnis gerufen werden. Neben einem Frustfoul gegen Laura Bachmaier mit der Schlusssirene, folgen vereinzelte unsportliche Kommentare gegen die Innstädterinnen und Schiedsrichter, sowie ein Einspruch gegen die Spielwertung. Aussicht auf Erfolg hat dieser nach Ansicht von Simbachs Verantwortlichen keine. Die Freude über den Sieg trübt dies keinesfalls, zumal die gleichzeitige Niederlage vom TSV Haunstetten II, den Rückstand auf Rang 2 auf lediglich einen Punkt zusammenschmelzen lässt. Nun gilt es endlich einen Sieg in einem Spitzenspiel auch in der nächsten Auswärtsaufgabe zu bestätigen. Nächstes Wochenenden müssen die #badgirls in Aichach beim Tabellenfünften antreten.

 

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Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Gschneidner, Fanni Gruber(4), Stephanie Kube(12/3), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger(1), Mona Kain, Laura Bachmaier(2), Christine Allgeier(1), Bianca Brandmeier(2), Katrina Eglhofer(1)


Spitzenreiter zu Gast - 31.01.2025

 

Es sind die oft stimmungsvollsten Spieltage der Saison in der Richard-Findl-Halle. Damen- und Herrenmannschaft empfangen am kommenden Wochenende um 16:00 bzw. 18:00 Uhr den FC Bayern München zum Doppelspieltag. Während auf Simbacher Seite beide Mannschaften im oberen Tabellendrittel stehen, könnten die Voraussetzungen auf Seiten der Gäste nicht unterschiedlicher sein. Die Herren treffen auf den Tabellenletzten der Oberliga Süd, die #badgirls auf den Spitzenreiter.

Dass die Damenmannschaft des Weltvereins dieses Jahr so auftrumpft war nicht unbedingt zu erwarten. In den letzten beiden Spielzeiten rettete der FC Bayern sich nur knapp zum Klassenerhalt. Vergangenes Jahr rutschten die eigentlich bereits als Absteiger feststehenden Münchnerin eher durch Zufall noch in die Relegation, welche nach einer Niederlage im Hinspiel bei der HSG Weidhausen-Ebersdorf noch gewonnen werden konnte. Im Jahr zuvor, als die #badgirls zuletzt auf die von Zvejdan Tomic trainierte Mannschaft trafen, rettete bei Punktgleichheit lediglich der direkte Vergleich vor dem Abstieg.

Damals konnten beide Spiele gegen den Konkurrenten aus Oberbayern gewonnen werden, diese Saison setzte es eine bittere 26:27 Niederlage im Hinspiel. Entsprechend brennen die Damen um Kapitänin Stephanie Kube auf Revanche. Dass der FC Bayern dieses Jahr bisher so hervorragend in der Tabelle dasteht, kommt für viele, gerade in Anbetracht der vergangenen beiden Spielzeiten überraschend. Neuverpflichtungen wie etwa von Greta Bucher, die nun einen ebenso gefährlichen und robusten Gegenpart zur torgefährlichsten Werferin im Rückraum der Gäste, Enya Kweta, darstellt stärkten den früheren Abstiegskanditen. Dass zur Rückrunde die erfahrene Abwehrspezialistin Birgit Surauer von Regionalliga-Spitzenreiter TSV Ismaning an den Campus wechselte, macht den Tabellenführer nun noch gefährlicher, gerade weil Surauer im System des FC Bayern mit ihrer Routine auch im Angriff auf der Kreisläuferposition eine starke Figur macht. Aber auch der Spielplan kam den Münchnerinnen bisher durchaus zu Gute. In eigener Halle herrscht, wie bei zu vielen weiteren Vereinen der diesjährigen Oberliga, Harzverbot. Dass bisher nur zwei Spiele mit Haftmittel absolviert wurden, half sicherlich dabei die Siegesserie aufrecht zu erhalten. Einer der Punktverluste des Spitzenreiters geschah in Haunstetten mit harzigem Ball. Bleibt abzuwarten wie technisch sicher sich der Tabellenführer in der Richard-Findl-Halle präsentiert, wenn er erneut mit einem klebrigen Spielgerät zurechtkommen muss. 

Für die #badgirls heißt es Wiedergutmachung zu betreiben. Nicht nur die empfindliche Hinspielniederlage ist noch im Gedächtnis so mancher Spielerin verankert, auch der völlig misslungene Auftritt in Schleißheim vergangenes Wochenende wurmt das Team von Andi Lex. An Motivation für das Spiel gegen den Spitzenreiter mangelt es also sicher nicht. Es gilt schnellstmöglich wieder in die Spur zu kommen um den Anschluss an die Topplatzierungen zu halten. Gerade die Defensive wird dabei bis aufs Äußerste gefordert werden um das sehr körperliche Angriffsspiel des Spitzenreiters unter Kontrolle zu bekommen. So naiv und unkonzentriert wie in der Vorwoche darf die Abwehrreihe nicht agieren, sonst folgt schnell das böse Erwachen. Es muss die Form der vergangenen beiden Heimspiele abgerufen werden, dann kann dem Spitzenreiter mehr als nur ein Bein gestellt werden. Dann wäre es auch keine Überraschung, wenn die beiden Punkte dieses Wochenende am Inn bleiben.


Bruchlandung in Schleißheim - 27.01.2025

 

Im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres gelingt es den #badgirls leider zu keiner Zeit an die guten Leistungen aus den Spitzenspielen anzuknüpfen. Folgerichtig unterliegt die Mannschaft von Andi Lex gegen den Tabellenvorletzten mit 31:32.

Zu Spielbeginn erlauben sich die Innstädterinnen ihre inzwischen obligatorischen Minuten um erstmal warmzulaufen. Die Folge ist ein 0:3-Rückstand, ehe Kapitänin Stephanie Kube den ersten Treffer für ihre Farben erzielen kann. Auf der Führenden der Torschützenliste liegt in diesem Spiel viel Verantwortung, da Heimtrainer Christian Schmeller Simbachs Spielgestalterin Fanni Gruber von Beginn an in die kurze Deckung zwingt und dies über 60 Minuten durchzieht. Der taktische Kniff hat zumindest teilweise Erfolg, das Angriffsspiel der #badgirls wirkt sehr zerfahren, nur selten läuft der Ball flüssig durch die Reihen der Innstädterinnen. Dennoch ist es viel mehr die Trefferquote, als das Erspielen klarer Torchancen, was Simbachs Damen Probleme bereitet. Zu oft scheitern die freien Schützinnen an Aluminium und der starken Torfrau der Gastgeberinnen. Wohl auch dem fehlenden Haftmittel geschuldet, dennoch ein Zeichen von mangelnder Konzentration. Diese ist ebenfalls in der Abwehrarbeit zu beobachten. Viel zu einfach kommen die Rückraumspielerinnen des TSV Schleißheim zu Durchbrüchen. Große Lücken im Abwehrverbund, gepaart mit mangelndem Zweikampfverhalten sorgen dafür, dass zu selten Zugriff auf den Angriff der Gastgeberinnen gewonnen wird. Diese überzeugen ihrerseits mit einer guten Abschlussquote bei ihren Torchancen. Dennoch gelingt es dem TSV Simbach die Lücke zu schließen. Nach 24 Minuten leuchtet ein 12:12 auf der Anzeigentafel. In Führung zu gehen schaffen Simbachs Damen jedoch nicht, immer wieder müssen sie einem Rückstand hinterherlaufen. So auch zur Halbzeitsirene, die die Mannschaften beim Stand von 16:17 aus Simbachs Sicht in die Kabinen schickt.

Nach Wiederbeginn treten wachere #badgirls in Schleißheim auf. In Minute 33 erzielt Bianca Brandmeier die erste Führung für den TSV Simbach. In Minute 39 ist es Leni Auer, die den Abstand erstmals auf zwei Treffer erhöht. Die A-Jugendliche soll in diesem Spiel das Fehlen der kurzfristig erkrankten Bettina Brandmeier kompensieren und macht ihre Sache mit drei Treffern dabei sehr gut. 22:20 führen die Innstädterinnen 20 Minuten vor dem Ende, müssten nur ihre spielerische Überlegenheit der letzten Minuten weiter ausspielen um das Spiel schnell in trockene Tücher zu bekommen. Doch es läuft anders. Es folgt eine wilde Spielphase, in welcher beide Mannschaften binnen weniger Minuten zahlreiche klare Chancen vergeben. Den Gastgeberinnen gelingt es als erstes wieder die Ruhe zu finden und den Ball im Tor unterzubringen. Das Spiel dreht sich wieder, zwölf Minuten vor dem Ende führt der TSV Schleißheim mit 25:23. Individuelle Fehler, in Form von Fehlpässen, verworfenen Großchancen und naivem Abwehrverhalten, verhindern zunächst, dass die Lücke wieder geschlossen werden kann. Beim Spielstand von 28:26 nimmt Coach Andi Lex gut fünf Minuten vor dem Ende seine letzte Auszeit. Diese fruchtet, Katrina Eglhofer erzielt mit einem Doppelpack den 28:28 Ausgleich. Doch die Defensive zeigt sich an diesem Tag zu instabil. Den Gastgeberinnen gelingt es erneut sich mit zwei Treffern abzusetzen, mehr als Anschlusstreffer können die #badgirls nicht mehr entgegensetzen. Mit 32:31 für den TSV Schleißheim endet ein ganz schwacher Auftritt der Innstädterinnen in einer verdienten Niederlage.

Zum wiederholten Male lassen die #badgirls auswärts unnötig Punkte liegen. Zum wiederholten Male komplett selbstverschuldet, aufgrund mangelnder Konsequenz und Konzentration. 32 Gegentreffer, obwohl Torfrau Juliana Gartmann in der zweiten Halbzeit zahlreiche hundertprozentige Chancen der Gastgeberinnen entschärfen konnte, sind einfach zu viel um ein Spiel zu gewinnen. Nächstes Wochenende reist Tabellenführer FC Bayern München an den Inn. Spiele gegen Topmannschaften liegen den #badgirls in dieser Spielzeit offensichtlich besser. Die Chance auf Wiedergutmachung ist also gegeben.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Fanni Gruber(3), Stephanie Kube(11/5), Lilly Wimmer(1), Carina Huber, Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(4), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(4), Leni Auer(3), Katrina Eglhofer(5)


Charakteraufgabe in Schleißheim - 24.01.2025

 

Nach zwei Siegen in zwei Spitzenspielen steht den #badgirls eine unangenehme Hausaufgabe bevor. Immer wieder haben die Innstädterinnen in dieser Spielzeit ihre Probleme mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Auch ohne Harz konnte bisher noch nicht gepunktet werden. Dabei wäre das Haftmittel am Spielgerät bei einer Mannschaft mit dieser Abwehr- und Spielstärke gar nicht das Zünglein an der Waage. Dennoch hat die Mannschaft von Andi Lex bisher in dieser Art von Spielen nicht überzeugen können.

Die nächste Chance diesen „Fluch“ zu brechen bietet sich Simbachs Damen in Schließheim. Der Tabellenvorletzte, welcher vor Kurzem einen Trainerwechsel vollzog, ist dringend auf Punkte angewiesen. Vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer setzen den Aufsteiger aus dem Bezirk Altbayern schon jetzt gewaltig unter Druck. Zwei Niederlagen hagelte es gegen die Konkurrenten aus Aichach und Brannenburg zum Jahresauftakt. Nicht der erwünschte Effekt eines Trainerwechsels. Nun steht dem Abstiegskandidaten das erste Heimspiel in der neuen Konstellation bevor. Undankbar für die #badgirls, die es somit wohl mit einem bis in die Haarspitzen motivierten Gegner zu tun bekommen werden. Dem dürfen die Innstädterinnen in nichts nachstehen, zu oft haben sie bereits erfahren was passiert, wenn ohne die letzte Konsequenz aufgetreten wird. Nicht nur in dieser Saison wurde Simbach dies bereits zum Verhängnis. Auch der letzte Auftritt in Schleißheim vor zwei Jahren endete nach einer schwachen Leistung in einer empfindlichen 20:27-Niederlage. 

Um eine Wiederholung derartiger Ereignisse zu verhindern, muss Einsatz und Disziplin über 60 Minuten gezeigt werden. Selbst wenn die ohne das geliebte Haftmittel zwangsläufig auftretenden technischen Fehler das Nervenkostüm angreifen. Coolness und Selbstbewusstsein ist dann gefragt. Tugenden, welche die #badgirls ohne Frage besitzen, auf die sich in dieser Art von Spielen bisher nur zu selten berufen wurde.

Mit einem Sieg könnten sich die Innstädterinnen weiter in der Spitzengruppe etablieren, gerade rechtzeitig bevor Tabellenführer FC Bayern München nächstes Wochenende in der Richard-Findl-Halle gastiert. Daran darf die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Kube aber noch nicht denken. Erst wenn die unangenehme Pflichtaufgabe in Schleißheim bewältigt wurde. Darauf muss der volle Fokus liegen. Eine Frage des Charakters für das gesamte Team. 


Geglückte Revanche bringt Platz 3 - 20.01.2025

 

Auch der zweite Auftritt im neuen Jahr endet erfolgreich für die #badgirls. Mit 24:21 schlagen die Innstädterinnen den direkten Konkurrenten von der HSG Würm-Mitte und rücken somit auf Rang 3 in der Oberliga Süd vor.

Die feine Handballklinge bekommen die Zuschauer in der Richard-Findl-Halle diesmal jedoch nicht geboten. Es ist ein umkämpftes, teils sehr zerfahrenes Handballspiel, das die beiden Mannschaften liefern. Den besseren Start erwischt dabei der Gast aus Würm. Denn die Defensive der #badgirls startet zwar gut in die Partie, lässt aber die letzte Konzentration bei Abprallern vermissen. Die Gäste nutzen die zweiten Chancen und setzten sich auf 4:1 ab. Simbachs Offensive, bis dato noch nicht wirklich mit Zielstrebigkeit in Richtung Torerfolg agierend, erwacht nach diesem 3-Tore-Rückstand langsam zum Leben. Der Rückstand wird zunächst egalisiert, Bettina Brandmeier bringt den TSV Simbach in Minute 19 erstmals wieder mit 6:5 in Führung. Die #badgirls sind nun die klar bessere Mannschaft, gerade weil die Defensive kaum noch gefährliche Situationen zulässt. Das 9:6 von Fanni Gruber nach 24 Minuten bringt das auch erstmals ergebnistechnisch zum Ausdruck. Mit diesem 3-Tore-Vorsprung geht es auch in die Halbzeitpause (Spielstand: 11:8).

Bei Wiederbeginn sind die Innstädterinnen dann die wachere Mannschaft, jedoch oft zu übermotiviert im Tempospiel. Zu oft werden in erster und zweiter Welle Bälle durch Passfehler verschenkt, die gute Abwehrarbeit bleibt somit unbelohnt. Dennoch vergrößert sich der Vorsprung nach einem erfolgreichen Strafwurf durch Kapitänin Stephanie Kube auf 14:9. Die Chance zur Vorentscheidung verpassen die Damen von Andi Lex in der Folge jedoch. Schwache Torabschlüsse und technische Fehler lassen den Gast auf 14:12 aufschließen. Eine Überzahlsituation bringt dann wieder etwas mehr Sicherheit ins Angriffsspiel, Laura Bachmaier kann die fast siebenminütige Torflaute der #badgirls beenden. Beim Stand von 18:14 für den TSV Simbach bietet sich erneut die Chance zur Vorentscheidung, doch wieder lassen die Innstädterinnen diese ungenutzt und die HSG Würm-Mitte zurück ins Spiel kommen. Die Gäste gleichen in der Folge zum 19:19 aus, das Spiel ist somit mit Beginn der Schlussphase völlig offen. Erneut ist es eine Zeitstrafe gegen die Gäste, die das Spiel wieder in Richtung Simbach kippen lässt. Die #badgirls nutzen ihre Überzahlsituation mit einem 3:0-Lauf und bewahren in den finalen Minuten der Begegnung einen kühlen Kopf. Der Vorsprung wird sicher bis zum Endstand von 24:21 verwaltet.

Ein am Ende verdienter Erfolg für die #badgirls, die sich das Leben durch viele unnötige Fehler selbst schwermachten. Als nächstes geht es für die Innstädterinnen nach Schleißheim zum Tabellenvorletzten. Ein Charakterspiel, in welchem Simbachs Damen zeigen müssen, was aus den Fehlern der Hinrunde gelernt wurde. Wie einfach in Schleißheim gestolpert werden kann, wissen Simbachs Handballdamen aus ihrer Aufstiegssaison nämlich noch zu gut.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(3), Fanni Gruber(6), Stephanie Kube(5/2), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger(1), Mona Kain, Laura Bachmaier(4), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier, Leni Auer, Katrina Eglhofer(5)


Rückrundenauftakt gegen Tabellennachbar - 17.01.2025

 

Nach dem fulminanten Jahresauftakt im letzten Vorrundenspiel gegen den TSV Haunstetten II, dürfen die #badgirls am Samstag um 16:00 Uhr erneut in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten. Im ersten Spiel der Rückrunde gastiert die punktgleiche HSG Würm-Mitte am Inn.

Zum Start der neuen Spielzeit im September musste die Mannschaft von Trainer Andi Lex die Punkte denkbar knapp durch eine 21:22 Niederlage im Würmtal abgeben. Dafür wollen sich die #badgirls nun revanchieren. Beide Mannschaften wussten damals nicht so wirklich wo sie in ihrer neuen Konstellation stehen, inzwischen ist klar: Beide Teams gehören zur Spitzengruppe der diesjährigen Oberliga Süd. Punktgleich stehen die Kontrahenten derzeit mit sieben Siegen aus elf Spielen auf den Plätzen 4 und 5 in der Tabelle. Der Sieger der Partie wird auf Rang 3 vorrücken und den Rückstand auf Tabellenplatz 2 auf einen Zähler reduzieren, da die direkten Konkurrenten TSV Haunstetten II und HC Donau/Paar dieses Wochenende spielfrei haben. Ansporn genug für beide Mannschaften alles in die Waagschale zu werfen.

Der Jahresauftakt verlief für Simbachs Damen hervorragend, in einem famosen Spiel konnte der TSV Haunstetten II souverän mit 31:28 bezwungen werden. Das vermeintlich knappe Endergebnis täuscht dabei über den ziemlich klaren Spielverlauf hinweg. Ähnlich erfolgreich, wenn auch härter umkämpft lief es bei den Gästen aus dem Münchner Westen. Beim abstiegsbedrohten TSV Brannenburg liefen die Würmer Damen lange einem Rückstand hinterher. Erst in den letzten 20 Minuten brachte die Mannschaft von Tobias Beckmann ihre Überlegenheit aufs Parkett und gewann durch eine grandiose Abwehrleistung letztlich ungefährdet mit 31:23. Dass in dieser Zeit nur noch drei Gegentreffer zugelassen wurden, ist schlichtweg beeindruckend.

Auch die #badgirls bekamen die Abwehrstärke der HSG in der Schlussphase des Hinspiels zu spüren. Den Sieg in der eigenen Hand haltend, scheiterten die Innstädterinnen zu häufig an der starken Würmer Schlussfrau Szilvia Teleki, sowie dem körperlich überlegenen Innenblock um Susanne Maushart. Ein einziger Treffer gelang in der Schlussphase des Spiels, zu wenig um Zählbares mit nach Hause an den Inn zu nehmen. Inzwischen ist Simbachs neue Angriffskonstellation deutlich eingespielter als noch im September. Die Rädchen greifen immer besser ineinander, der Ball läuft wieder schneller durch die eigenen Reihen. Eine derartige Offensiv-Blockade ist also kein weiteres Mal zu erwarten.

Selbstverständlich klappt dies nur, wenn Einsatz, Kampfgeist und Spielfreude genauso zu 100% abgerufen werden wie im vergangenen Auftritt gegen Haunstetten. Keinesfalls darf sich auf dem Erfolg des letzten Wochenendes ausgeruht werden. Dazu ist die Liga zu ausgeglichen und gerade ein Konkurrent wie die HSG Würm-Mitte einfach zu stark. Nur mit unbedingtem Siegeswillen wird die Revanche gegen den letztjährigen Drittligisten gelingen.


#badgirls mit bärenstarker Leistung im Topspiel - 13.01.2025

 

Ein souveräner 31:28-Erfolg im ersten Spiel nach der Winterpause sichert Simbachs Handballdamen die ersten zwei Punkte im neuen Jahr. Eine überragende erste Halbzeit legt dabei den Grundstein für einen am Ende ungefährdeten Erfolg.

Von Beginn an zeigen sich die #badgirls hellwach, sowohl Abwehr- als auch Angriffsleistung stimmen. Bereits nach acht Minuten kann Laura Bachmaier mit dem 6:3 die erste Drei-Tore-Führung für die Innstädterinnen erzielen. In der Folge verläuft die Partie dann etwas ausgeglichener, denn auch die Gäste aus Haunstetten zeigen starken Handball. Da aber Torfrau Juliana Gartman genauso wie ihre restlichen Teamkolleginnen einen Sahnetag erwischt, scheitern die meist gut in Szene gesetzten Außenspielerinnen der Gäste zu häufig an Simbachs Schlussfrau, als dass sie die Partie ausgleichen können. Nach etwa 20 Minuten folgt der vorentscheidende Zwischenlauf der #badgirls. Binnen weniger Minuten setzen sich die Innstädterinnen von 10:8 auf 15:8 ab. Haunstetten versucht sich zu wehren und kann zwar durch einen Doppelschlag nochmals verkürzen, bekommt allerdings mit der Halbzeitsirene nochmal den nächsten Nackenschlag verpasst. Kapitänin Stephanie Kube trifft aus gut 15 Metern mit ihrem bereits sechsten Treffer zum 17:11 für den TSV Simbach. Ein bis dato leistungsgerechtes Ergebnis in einem hochklassigen Oberligaspiel.

Nach ausgeglichenem Start in die zweite Halbzeit, gönnen sich die Damen von Cheftrainer Andi Lex nach dem Treffer von Alina Greilinger zum 20:13 eine kurze schöpferische Pause. Sieben torlose Minuten lassen den TSV Haunstetten auf 20:17 verkürzen und somit wieder in Schlagdistanz kommen. Die #badgirls zeigen sich davon aber unbeeindruckt und legen rechtzeitig den Schalter wieder um. Wenige Minuten später ist der Vorsprung nach einem Dreierpack von Fanni Gruber, Katrina Eglhofer und Alina Greilinger wieder auf beruhigende sechs Treffer angewachsen. Auch die zur Halbzeit eingewechselte Pia Mühlböck kann nahtlos an die starke Torwartleistung aus dem ersten Abschnitt anknöpfen, wodurch schnell die Sicherheit im Abwehrverbund zurückkehrt. Bis in die Schlussphase hinein gelingt es den Gästen kein weiteres Mal in gefährliche Nähe zu kommen. Zu souverän und abgezockt agieren die Innstädterinnen, lassen keine Zweifel aufkommen, welches Team das Spielfeld als Sieger verlassen wird. Bei 30:26 gut zwei Minuten vor dem Ende nimmt Andi Lex sein letztes Time-Out um finale Anweisungen zur Absicherung zu geben. Mit Erfolg. Die Gäste aus Haunstetten verkürzen zwar ein weiteres Mal auf einen Drei-Tore-Rückstand, kommen aber nicht mehr in die Nähe eines Punktgewinnes in der Richard-Findl-Halle. Beim Stand von 31:28 für den TSV Simbach beendet der ebenfalls gut agierende Unparteiische Arthur Zeller, welcher krankheitsbedingt auf seinen Schiedsrichterkollegen verzichten musste, die Partie.

Durch diesen Erfolg halten die #badgirls den Kampf um die Spitzenpositionen weiter offen. Punkgleich mit der HSG Würm-Mitte stehen die Innstädterinnen weiter auf Rang 4 in der Tabelle, während die direkt vor ihnen platzierten Teams aus Haunstetten und Donau/Paar bereits eine Partie mehr absolviert haben. Gegen den Tabellennachbarn Würm bestreiten die #badgirls kommendes Wochenende ihren Rückrundenauftakt. Wenn sie die gegen Haunstetten gezeigte Leistung bestätigen können, steht weiteren zwei Punkten nichts im Weg.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühböck(T), Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(3), Sina Gschneidner, Fanni Gruber(3), Stephanie Kube(8/2), Lilly Wimmer(1), Alina Greilinger(2), Mona Kain(1), Laura Bachmaier(7), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(2), Leni Auer, Katrina Eglhofer(4)


Kracher zum Jahresauftakt - #badgirls empfangen Tabellenzweiten - 10.01.2025

 

Im ersten Spiel nach der Weihnachtspause haben Simbachs Handballdamen eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Es reist der derzeit Tabellenzweite TSV Haunstetten II, welcher letzte Saison gemeinsam mit den #badgirls aus der Bayernliga absteigen musste, an den Inn. Am Samstag um 16:00 startet mit diesem Topspiel das Handballjahr 2025 in der Richard-Findl-Halle.

Die Drittligareserve aus dem Augsburger Raum galt vor Saisonbeginn als einer der Titelfavoriten und ist bisher die einzige Mannschaft im Saisonverlauf, die mit Überraschungsspitzenreiter FC Bayern München mithalten kann. Rang Zwei, 17 Punkte und nur eine einzige Niederlage sammelte das Team von Trainer Fabian Link in der Hinrunde. Lediglich die HSG Würm-Mitte konnte den Bayernligaabsteiger bezwingen, Schlüssel war dabei eine bockstarke Abwehrarbeit. Auf dieser liegt am Samstag auch der Fokus bei den #badgirls. In den letzten beiden Auftritten vor der Winterpause musste Simbachs Defensive ungewohnt viele Gegentreffer hinnehmen, die Abwehrstärke vom Saisonbeginn ging im Jahresendspurt etwas verloren. Nun soll zur alten Stärke zurückgefunden werden. Mit intensiver und harter Abwehrarbeit soll die Grundlage gelegt werden, die ersten zwei Punkte im neuen Kalenderjahr zu sichern. 

Vergangene Saison gingen die #badgirls in beiden Partien gegen Haunstetten als Sieger vom Platz. Dieses Jahr tritt die Truppe aus Schwaben bisher insgesamt etwas stärker und vor allem konstanter als Simbach auf. Konstanz zu finden wird in den kommenden Wochen die große Aufgabe für die Mannschaft um die Führende der Torschützenliste, Stephanie Kube, sein. Unnötige Patzer gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte verhinderten bis jetzt, dass Simbachs Handballdamen ganz oben in der Tabelle mitmischen konnten. Ein Sieg gegen Haunstetten würde die entstandene Lücke deutlich verringern und somit eine starke Grundlage zu Beginn der entscheidenden Saisonphase legen. 

Dass die #badgirls in die Spitzengruppe gehören, konnten sie in den bisherigen Spielen gegen die Top-Mannschaften der Liga zeigen. Zwei Niederlagen mit einem Tor Unterschied, sowie ein knapper Erfolg gegen den HC Donau/Paar stehen bisher zu Buche. Nun gilt es diese Bilanz im letzten Vorrundenspiel gegen Haunstetten auszugleichen.


Versöhnlicher Jahresabschluss am Ammersee - #badgirls gewinnen 31:29 in Herrsching - 16.12.2024

 

Einen letzten Endes souveränen Erfolg konnten Simbachs Handballdamen bei der Zweitvertretung des TSV Herrsching erzielen. Nach deutlich klarerem Spielverlauf als es das Endergebnis vermuten lässt gewinnen die #badgirls 31:29 und überwintern dadurch auf Rang 4 in der Oberliga Süd.

Von Beginn an zeigten die Innstädterinnen, dass sie die weite Busfahrt auf sich genommen hatten um mit Zählbarem wieder nach Hause zu reisen. Nach gerade mal fünf Minuten führten die Gäste mit 4:1. In Offensive, wie Defensive waren die #badgirls in der Anfangsphase klar die überlegene Mannschaft. Dies zwang Heimtrainer Michael Thurner bereits nach zehn Minuten zu reagieren, Verstärkung aus der bereits sich in der Winterpause befindenden Regionalliga-Mannschaft wurde eingewechselt. Die Defensive der #badgirls brauchte ein wenig um sich auf die nun im Rückraum agierende Annika Becker einzustellen. Die ehemalige Drittliga-Spielerin brachte ihre Mannschaft zurück ins Spiel, nach einer viertel Stunde erzielte der TSV Herrsching den Ausgleich zum 8:8. Mehr ließen die konzentriert auftretenden Innstädterinnen aber nicht zu. Kleine Anpassungen fruchteten, die Kontrolle über das Spiel wurde zurückgewonnen. Über 12:9 setzten sich die #badgirls sukzessive ab und ließen sich auf von einem großen Aufreger wenige Sekunden vor der Halbzeitpause nicht beirren. Annika Becker traf die stark aufspielende Simbacher Torfrau Juliana Gartman bei einem Gegenstoß unglücklich im Gesicht, nach kurzer Behandlungspause konnte Simbachs Schlussfrau aber glücklicherweise weiterspielen. Kapitänin Stephanie Kube nutzte die sich daraus ergebende Überzahl-Situation und stellte mit der Sirene den Halbzeitstand von 20:14 für den TSV Simbach her.

Nach Wiederbeginn zeigte das Team von Andi Lex weiter eine disziplinierte Leistung. Der 6-Tore-Vorsprung wurde bis zum zweiten Time-Out des TSV Herrsching in der 44. Minute clever verwaltet. Nach dieser Auszeit schlich sich jedoch etwas der Schlendrian ins Spiel der #badgirls ein. Zu passiv in Defensive, wurden den Gastgeberinnen zu einfache Abschlüsse gestattet. In der Offensive ließen sich die Innstädterinnen zu einigen überhasteten Aktionen verleiten. Die logische Konsequenz: Der vermeintlich sichere Vorsprung schrumpfte auf zwei Treffer zusammen, bei 26:24 zog Andi Lex zehn Minuten vor dem Ende die Notbremse. Er fand wohl die richtigen Worte, denn in der Schlussphase kehrte der nötige Fokus ins Spiel seiner Mannschaft zurück. Nach einem erfolgreichen Strafwurf zum 29:25 war das Spiel endgültig zu Gunsten des TSV Simbach entschieden. Den Gastgeberinnen gelang es zwar ein weiteres Mal Ergebniskosmetik zu betreiben, in Gefahr gerieten die zwei Punkte für die Innstädterinnen in den Schlussminuten jedoch nicht mehr. So stand letzten Endes ein etwas zu knappes Endergebnis von 31:29 für die #badgirls auf der Anzeigentafel.

Nach diesem Sieg können die #badgirls entspannt und ohne Druck im oberen Tabellendrittel überwintern. Im neuen Jahr wartet mit dem Rangzweiten TSV Haunstetten II gleich ein ordentliches Kaliber auf die Innstädterinnen. Bis zum Vorbereitungsbeginn am 03.01. steht nun aber erstmal Erholung auf dem Programm.

 

Für den TSV Simbach: Juliana Gartman(T), Pia Mühlböck(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Gschneidner, Fanni Gruber(4), Stephanie Kube(8/3), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(7), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(5), Leni Auer, Katrina Eglhofer(3)


Highlight zum Jahresabschluss - #badgirls in Herrsching gefordert - 16.12.2024

 

Zum letzten Spiel des Jahres 2024 dürfen Simbachs Handballdamen am Sonntag an den Ammersee reisen und dort gegen die Regionalliga-Reserve des TSV Herrsching antreten. Gerade mal ein Punkt trennt die beiden Konkurrenten in der Tabelle, entsprechend spannend dürfte die Partie zwischen dem Absteiger aus der Bayernliga und dem Aufsteiger aus der Bezirksoberliga werden.

Die Nikolaushalle, in welcher der TSV seine Heimspiele austrägt und ebenfalls Heimstätte des Volleyball-Bundesligisten WWK Volleys Herrsching ist, ist den #badgirls noch in guter Erinnerung. Vor zwei Jahren siegte man dort mit 27:21 und fügte dem direkten Aufstiegskonkurrenten somit die erste Heimniederlage zu. Es war der entscheidende Knackpunkt einer engen Saison, die im Aufstieg der #badgirls und im Ligaverbleib der Damen vom Ammersee endete. Inzwischen hat sich der Spieß umgedreht, nach souveränem Aufstieg spielt die erste Garde des TSV Herrsching nun in der höchsten bayerischen Spielklasse, die #badgirls wieder in der Oberliga. Anders als Simbachs Handballdamen gelang es den Oberbayern sich schnell in der Regionalliga zu etablieren, der Klassenerhalt sollte bereits jetzt in trockenen Tüchern sein. Zahlreiche Verstärkungen vor Saisonbeginn halfen bei diesem Unterfangen und stärkten ebenso die zweite Mannschaft der Ammersee-Damen, die im gleichen Zuge den Aufstieg in die Oberliga schaffte. Entsprechend stärker als die weiteren Aufsteiger ist die zweite Garde des TSV Herrsching einzuschätzen, daran ändert auch die überraschende Niederlage beim unangenehm zu bespielenden Mitaufsteiger TSV Brannenburg vergangenes Wochenende nichts.

Auch die #badgirls mussten vergangenes Wochenende eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering konnte zu selten an das eigentliche Leistungsniveau angeknüpft werden, schlussendlich verlor man dadurch verdient vor heimischen Publikum. Gleiche Vorrausetzungen also für beide Mannschaften, die sich nun zwingend mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden möchten um etwas Luft auf die Abstiegszone zu haben. Dafür gilt es die Stabilität in der Defensive wieder zu finden, welche im Heimspiel vergangenes Wochenende ungewohnt löchrig agierte. Gegen das torgefährliche Rückraumduo der Heimmannschaft, Neuzugang Lynn Halbach und das blutjunge Eigengewächs Charlotte Bischeltsrieder, werden Unaufmerksamkeiten und kleine Stellungsfehler sofort bestraft.

Ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr gilt es also vollen Fokus und Einsatz auf dem Parkett zu zeigen, ehe sich in die kurze Weihnachtspause verabschiedet werden darf. Nach vielen Höhen und Tiefen im Jahr 2024 mit einem Sieg im Rücken in die stille Jahreszeit zu gehen, hätten sich Spielerinnen und Trainerteam mehr als nur verdient. Dafür muss allerdings ein letztes Mal alles auf dem Spielfeld abgerufen werden. Wer die #badgirls bei ihrem letzten Auftritt des Jahres am Sonntag um 14:30 unterstützen möchte, kann mit dem großen Fanbus mit an den Ammersee reisen. Letzte Restplätze können eventuell noch bei den Social-Media-Kanälen der #badgirls ergattert werden.


Sieg in den Schlussminuten aus der Hand gegeben - #badgirls mit erster Heimniederlage - 11.12.2024

 

Nach dem bisher schwächsten Auftritt vor heimischen Publikum verlieren Simbachs Handballdamen erstmals in dieser Saison in der Richard-Findl-Halle. Dabei schien der Sieg zwischenzeitlich schon zum Greifen nahe, ehe in der Schlussphase eine 3-Tore-Führung verspielt wurde.

Bis die #badgirls im letzten Heimspiel des Jahres aber überhaupt einmal in Führung gingen, mussten sich die Zuschauer lange gedulden. Wieder einmal wurde der Start in die Partie verschlafen, keine zwei Minuten waren gespielt, da sahen sich die Hausdamen bereits mit einem 0:3-Rückstand konfrontiert. Sehr schwerfällig agierten die Innstädterinnen im Positionsangriff, viele Fehler luden die Gäste zum Kontern ein. Diese agierten ihrerseits hoch konzentriert, ließen sich die einfachen Treffer nicht entgehen. Auch die Abwehr der #badgirls bekam nicht den gewohnten Zugriff und so konnte der SC Unterpfaffenhofen-Germering nach gut 15 gespielten Minuten auf 6:11 enteilen. Eine Auszeit von Trainer Andi Lex zeigte Wirkung: Fanni Gruber brachte zusätzliche Torgefahr in den Rückraum der #badgirls, die bis dato sattelfeste Gäste-Defensive bekam zunehmend Probleme. Vier Treffer in Folge zum 10:11-Anschluss zwangen Gästetrainer Leander Vollnhals seinerseits zur Reaktion. Seine Truppe fing sich in der Folge wieder und konnte den Ein-Tore-Vorsprung bis in die Halbzeitpause aufrecht erhalten. Beim Stand von 17:18 wurden die Seiten gewechselt.

Drei Minuten nach Wiederbeginn gelang Fanni Gruber die erste Führung für die #badgirls zum 21:20. Absetzen konnten sich die Gastgeberinnen jedoch nicht, zu viele Lücken taten sich weiterhin in der Defensive auf. Im Angriff kamen die Innstädterinnen immer wieder über die unermüdlich arbeitende Stephanie Kube zum Torerfolg. Die Kapitänin legte erneut alles für ihre Mannschaft auf die Platte und zeigte wie im gesamten bisherigen Saisonverlauf eine bärenstarke Leistung. Unterstützung bekam sie vor allem von der Flügelzange. Bianca Brandmeier und Katrina Eglhofer lieferten ebenfalls ein hervorragendes Spiel ab. Die Treffer dieser drei sorgten dafür, dass in der 51. Minute mit dem 30:27 erstmals eine Drei-Tore-Führung herausgespielt werden konnte. Theoretisch hätten die die #badgirls diesen Vorsprung sicher verwalten und nach Hause bringen müssen. Doch Theorie und Praxis lagen dieses Mal weit auseinander. Eine Mischung aus Leichtsinn und Pech sorgte dafür, dass keine drei Minuten später wieder der Ausgleich hingenommen werden musste. Aluminium-Treffer, weitere kleine Aussetzer in der Defensive, sowie strittige Entscheidungen der über die gesamte Spieldauer viel zu kleinlich und zudem ohne klare Linie leitenden Unparteiischen, ließen die Gäste in den Schlussminuten wieder an Oberwasser gewinnen und das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Die Damen des SC Unterpfaffenhofen-Germering erkannten ihre Chance und agierten und den finalen Momenten der Partie aktiver und aggressiver auf dem Spielfeld als die #badgirls, weshalb der 35:33-Sieg für die Gäste letzten Endes nicht unverdient zu Stande kam. 

Viel Zeit um sich von diesem Rückschlag zu erholen bleibt nicht, der Fokus muss sofort auf den Jahresabschluss in Herrsching wechseln. Gegen die Regionalliga-Reserve und stärksten Aufsteiger der diesjährigen Spielzeit werden Simbachs Handballdamen noch mal bis aufs äußerste gefordert werden, ehe sie sich zur Erholung in die stille Jahreszeit verabschieden dürfen. Gemeinsam mit der Herrenmannschaft werden die #badgirls kommenden Sonntag im großen Fanbus an den Ammersee reisen um das letzte Spiel des Jahres zu bestreiten.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Sina Gschneidner, Fanni Gruber(5), Stephanie Kube(13/5), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(1), Christine Allgeier(1), Bianca Brandmeier(8), Leni Auer, Katrina Eglhofer(5)


#badgirls gegen unbekannten Gegner gefordert - 06.12.2024

 

Zum ersten Mal überhaupt müssen Simbachs Handballerinnen gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering antreten. Nicht nur deshalb ist der Vorjahresdritte ein großes Fragezeichen für die Innstädterinnen. Als Aufsteiger aus dem Bezirk Alpenvorland sorgte die Mannschaft aus dem Westen Münchens ordentlich für Furore in der letztjährigen Landesliga. Attraktiver und erfolgreicher Handball, gerade in der heimischen Halle vor einer beeindruckenden Zuschauerschaft. Dass diesmal Herren- und Damenmannschaft gemeinsam an den Inn reisen, dürfte einen Teil dieser Atmosphäre mit in die Richard-Findl-Halle bringen. 

Von der erfolgreichen Vorsaison der SCUG ist in der diesjährigen Spielzeit hingegen noch nicht viel zu sehen. Fünf Niederlagen aus acht Spielen stehen zu Buche, exakt so viele wie die komplette vergangene Saison. Dem gegenüber stehen jedoch Siege gegen die bisher stark aufspielende HSG Würm-Mitte und den TSV Herrsching II. Konstanz sieht anders aus. Der 24:21-Sieg gegen Aufsteiger TSV Brannenburg im letzten Spiel ließ die Oberbayern zumindest aus den direkten Abstiegsrängen herausklettern. Es bleibt abzuwarten mit welchem ihrer zwei Gesichter die Mannschaft von Neu-Trainer Leander Vollnhals in der Innstadt auftreten wird. 

Die #badgirls wollen ihrerseits die Leistung der vergangenen Auftritte bestätigen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge soll die Serie im letzten Heimspiel des Jahres fortgeführt werden. Ein Erfolg würde das Team von Andi Lex unabhängig von den weiteren Ergebnissen des Spieltages auf Rang 3 in der Tabelle vorrücken lassen und nach dem eher unglücklichen Saisonstart weitere Sicherheit bringen. Auch wenn sich in der engen Oberliga Süd inzwischen eine kleine Lücke von drei Punkten zwischen dem Tabellenmittelfeld und der Abstiegszone aufgetan hat, so gilt weiterhin die Devise, dass jeder jeden schlagen kann. Auch wenn die Innstädterinnen aufgrund der Tabellensituation und dem Heimvorteil sicher als Favorit in die Partie starten werden, muss voll fokussiert und diszipliniert agiert werden um keine bösen Überraschungen zu ermöglichen. Gerade nach dem spielfreien Wochenende wird es wichtig sein schnell auf Betriebstemperatur zu kommen und wieder in den Wettkampfmodus zu schalten. 

Diesen fanden die #badgirls im letzten Auftritt in Kissing von Beginn an, ein beeindruckendes 22:11 in der ersten Halbzeit legte den Grundstein für einen souveränen Erfolg im Schwabenland. Genauso möchte die Mannschaft von Andi Lex auch im letzten Heimspiel starten, um bestenfalls nie Zweifel an einem Erfolg aufkommen zu lassen. Dafür ist man auch auf die Unterstützung der heimischen Fans angewiesen, um dem lautstarken Anhang aus Unterpfaffenhofen-Germering Paroli bieten zu können. Am Samstag um 16:00 Uhr ist jeder zum Jahresabschluss in der Richard-Findl-Halle gern gesehen um ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr die #badgirls auf dem Weg zum vierten Heimsieg im vierten Heimspiel anzufeuern. 


Souveräner Auswärtserfolg in Kissing - 27.11.2024

 

Einen nie gefährdeten Sieg konnten die #badgirls am Samstagabend beim Kissinger SC einfahren. Bereits im ersten Abschnitt sorgten Simbachs Handballdamen für klare Verhältnisse und ließen aufgrund einer starken Offensivleistung keine Zweifel am Sieger der Partie aufkommen. 

Zu Beginn konnten die Gastgeberinnen noch Schritt halten, beide Angriffsreihen zeigten sich blendend aufgelegt und so bekamen die Zuschauer in der Kissinger Paartal-Halle ein wahres Torfestival präsentiert. Nach einem 4:4-Unentschieden nach gut fünf gespielten Minuten konnten sich die Innstädterinnen erstmals einen kleinen Vorsprung erarbeiten, abreißen lassen musste der Aufsteiger aus Schwaben aber noch nicht. Melanie Pusch erzielte in Minute 14 den 8:10 Anschlusstreffer für die Heimmannschaft. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Defensive der #badgirls eine Schippe drauflegen. Die Folge war ein Zwischenspurt, den die Gastgeberinnen nicht mehr kontern konnten. Tor um Tor setzten sich die Innstädterinnen ab und zeigten sich dabei in der Offensive von allen Positionen torgefährlich. Egal ob vom Kreis oder von Außen, im Rückraum mit Durchbrüchen oder Fernwürfen, jede Spielerin wusste zu überzeugen. So nahm der Vorsprung bereits bis zum Pausenpfiff ein spielentscheidendes Ausmaß an. Mit einem 22:11-Zwischenstand schickte das blutjunge Schiedsrichtergespann die Mannschaften in die Kabine. 

Nach Wiederbeginn ließen es die #badgirls etwas ruhiger angehen. Das bedeutete allerdings nicht, dass die Gastgeberinnen zurück in die Partie gelassen wurden. Ruhig und souverän kontrollierten die Innstädterinnen das Spielgeschehen und ließen dabei den Kissinger SC nie näher als neun Treffer herankommen. Die Effektivität im Angriff sank zwar, aber auf Defensive und Torfrauen konnte sich weiterhin verlassen werden. Das Spiel plätscherte entsprechend ereignisarm vor sich hin und endete mit einem in der Höhe völlig verdienten 32:22 für den TSV Simbach. 

Nach dem dritten Sieg in Serie haben die #badgirls nun ein spielfreies Wochenende vor sich, ehe es in heimischer Halle gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering geht. Mit einem Sieg gegen den Tabellenachten könnten sich die #badgirls kurz vor der Winterpause endgültig in der Spitzengruppe der Oberliga etablieren.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(2), Sina Gschneidner, Fanni Gruber(3), Stephanie Kube(11/3), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger(1), Simona Kain (1), Laura Bachmaier(5), Chrissi Allgeier(1), Bianca Brandmeier(4), Katrina Eglhofer(4)


#badgirls wollen die nächsten Auswärtspunkte - 22.11.2024

 

Nach dem knappen Heimerfolg gegen den HC Donau/Paar sind Simbachs Handballdamen nun wieder auswärts gefordert. Die Mannschaft von Andi Lex gastiert beim Aufsteiger vom Kissinger SC, welcher nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder punkten möchte.

Es ist das erste Mal seit fast fünf Jahren, dass die beiden Mannschaften aufeinandertreffen. Damals gewann die Mannschaft der Trainerinnen Julia Rawein und Patricia Hollerweger souverän in Simbach und war zu dem Zeitpunkt die formstärkste Mannschaft der gesamten Landesliga Süd. Dann kam die ominöse Corona-Pause, das Mannschafts- und Ligenbild veränderte sich. Die Folgen waren fatal für den Sportclub aus dem Augsburger Raum. Aufgrund des direkten Vergleichs stieg man aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches mit dem TSV Herrsching ab und musste zwei Jahre lang in der Bezirksoberliga Schwaben antreten. Nach einer spannenden letzten Saison gelang durch einen starken Auftritt in Niederraunau kurz vor Saisonende der entscheidende Lucky-Punch um im zweiten Anlauf mit einem Punkt Vorsprung den Wiederaufstieg in die nun in „Oberliga“ umbenannte höhere Spielklasse zu schaffen. Wie auch bei den #badgirls hat sich der Kader des Kissinger SC in den vergangenen Jahren vehement verändert, Leistungsträgerinnen beendeten ihre Karriere oder wechselten in höhere Spielklassen. 

Der bisherige Saisonverlauf des Kissinger SC lässt sich als eher durchwachsen bezeichnen. Nach zu erwartenden Niederlagen gegen die Topmannschaften aus Haunstetten und Herrsching setzten die Schwaben ein großes Ausrufezeichen durch einen deutlichen Auswärtserfolg beim Rangdritten aus Würm. Seitdem folgte lediglich ein Pflichterfolg gegen Mitaufsteiger TSV Schleißheim, ansonsten nur bittere Pleiten. Somit rangieren die Damen des Kissinger SC im Moment auf Rang 10 punktgleich mit den beiden weiteren Schlusslichtern aus Schleißheim und Unterpfaffenhofen-Germering.

Bei den Innstädterinnen steht nach zuletzt zwei Siegen in Folge derzeit Rang 5 zu Buche. Ziel ist es derzeit weiter Konstanz aufzubauen und nicht in das Muster des Saisonbeginns mit sehr wechselhaften Leistungen zurückzufallen. Eine Bestätigung der vergangenen Auswärtsleistung in Dachau würde wohl mit zwei Zählern belohnt werden, dafür muss aber Einstellung und Kampfgeist über 60 Minuten hinweg gezeigt werden. Die Anfangsphase des Spiels einmal nicht zu verschlafen, im Gegensatz zu den vergangenen drei Auftritten, wäre bei diesem Unterfangen sicher auch von Vorteil. 

Zuletzt zeigten sich vor allem Defensive und Torhüterinnen in blendender Form, was zur Folge hat, dass zumindest statistisch gesehen die derzeit beste Abwehr der Liga gestellt wird. Nach dem Motto „hart aber fair“ gelingt dies der Abwehrreihe um den Innenblock Leni Auer und Lilly Wimmer bei der zudem geringsten Zeitstrafenquote der Oberliga. Gegen körperlich starke Gastgeberinnen werden die Defensivspezialistinnen erneut bis aufs äußerste gefordert werden und viel investieren müssen um einen Erfolg in der Paartalhalle zu erzielen. Nach den vergangenen Spieltagen und in Hinblick auf die Tabelle werden die Innstädterinnen die Partie somit als Favorit bestreiten. Schaffen es die #badgirls wie zuletzt sich auf ihre Tugenden zu besinnen und ihre Leistung aufs Parkett zu bringen, dann sollten sie dieser Rolle auch gerecht werden und mit zwei Punkten aus Schwaben zurückehren.


Heimserie bleibt bestehen: #badgirls mit knappem Erfolg gegen Donau/Paar - 19.11.2024

 

Mit 22:20 gewinnen die Handballdamen des TSV Simbach gegen den HC Donau/Paar und stehen somit nun erstmals in der Saison mit einem positiven Punktekonto da. Im dritten Heimspiel der Saison zeigten die Damen von Andi Lex eine solide Leistung und gerade in der engen Schlussphase die nötige Nervenstärke um die enge Partie für sich zu entscheiden.

Nach einem Erfolg sah es dabei zu Beginn allerdings noch nicht aus. Zum wiederholten Male starteten die Innstädterinnen schwach in die Partie und sahen sich nach zehn Minuten mit einem 1:4 Rückstand konfrontiert. Die Einwechslung von Bettina Brandmeier brachte Besserung. Sie belebte das Angriffsspiel der #badgirls, so dass diese binnen fünf Minuten die Partie drehen konnten. Kapitänin Stephanie Kube war meist die Nutznießerin der Lücken die nun in der Gästedefensive entstanden, nach 17 Minuten brachte sie den TSV Simbach mit 6:4 in Führung. Auf der anderen Spielfeldhälfte lief Torfrau Juliana Gartman zu Höchstform auf. Dies war auch notwendig, denn der HC Donau/Paar gab sich nach diesem Rückschlag keinesfalls geschlagen. Die erfahrenen Gäste spielten ruhig und routiniert ihre Angriffe aus und fanden in der Defensive wieder den nötigen Zugriff. Die Folge war eine bis zur Halbzeitpause ausgeglichene Partie, in der sich keine Mannschaft nennenswerte Vorteile erspielen konnte. Mit einer knappen 10:9 Führung gingen die #badgirls in die Kabine.

Nach Wiederbeginn weiterhin das gleiche Bild. Die TSV-Damen meist in Führung, aber nie in der Lage sich abzusetzen, auch weil die Gästetorfrau sich im Duell mit Juliana Gartman nicht geschlagen geben wollte. Beide Schlussfrauen zeigten nun eine hervorragende Leistung. Entsprechend gering war die Chancenverwertung, was zudem ärgerlich war, da viel investiert werden musste um überhaupt klare Einwurfgelegenheiten zu erspielen. Immer wieder gelang es den Gästen auszugleichen, ganze acht Mal stand es im Verlauf der zweiten Hälfte unentschieden. So entstand ein Nervenkrieg, in welchem die #badgirls fünf Minuten vor dem Ende den entscheidenden Nadelstich setzen konnten. In fünf torlosen Minuten des HC Donau/Paar konnten Bettina Brandmeier und Kati Eglhofer die Lücken auf der rechten Abwehrseite der Gäste nutzen und den TSV so mit 20:18 in Führung bringen. Die Gäste konnten diesen knappen Rückstand zwar noch zweimal verkürzen, doch erneut Bettina Brandmeier und Kati Eglhofer konterten den Anschlusstreffer jeweils sofort. So stand am Ende ein knapper aber verdienter 22:20-Heimerfolg, denn in Rückstand gerieten die #badgirls trotz des knappen Spielverlaufs in der zweiten Hälfte nie.

Durch diesen Sieg rutschen die #badgirls vorübergehend auf den fünften Tabellenrang und haben mit nur zwei Punkten Rückstand weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze. Aber auch auf die untere Tabellenregion beträgt der Abstand nur drei Zähler, die Oberliga Süd bleibt nach den Ergebnissen vom Wochenende weiterhin so eng, wie schon lange nicht mehr. Entsprechend wichtig wird der Auswärtsauftritt kommendes Wochenende beim Zehnten Kissinger SC. In der Halle des Wiederaufsteigers geht es traditionell ordentlich zur Sache, entsprechend hart werden die #badgirls dann für die Auswärtspunkte kämpfen müssen.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(2), Fanni Gruber, Stephanie Kube(9/2), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(4), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(2), Leni Auer(1), Katrina Eglhofer(4)


#badgirls wollen auf heimischen Boden nachlegen - 15.11.2024

 

Nach dem Auswärterfolg in Dachau vergangenes Wochenende gilt es für die #badgirls nun in der Richard-Findl-Halle nachzulegen. Mit dem HC Donau/Paar reist dabei ein unangenehmer Gegner an den Inn, welcher im bisherigen Saisonverlauf trotz wechselhafter Leistungen zu überzeugen wusste.

Entsprechend steht die Spielgemeinschaft aus dem Raum Ingolstadt bisher einen Punkt und einen Tabellenrang vor den Innstädterinnen. Mit einem Sieg am Samstag könnten die #badgirls den Spieß jedoch umdrehen. Dafür gilt es an die starke zweite Hälfte aus dem Dachau-Spiel anzuknüpfen. Dort präsentierten sich die Damen von Andi Lex sowohl in Offensive als auch Defensiv von ihrer besten Seite und ließen ihrem Konkurrenten kaum eine Chance. Beide Mannschaftsteile werden auch am Samstag aufs höchste gefordert sein, wenn ein erfahrener und körperlich überlegener Gegner in der Innstadt antritt.

Hinter dem etwas untypischen Namen HC Donau/Paar versteckt sich eine Spielgemeinschaft der beiden Vereine HG Ingolstadt und MBB SG Manching, welche 2022 nach dem Abstieg der HG in die Bezirksoberliga gegründet wurde. Der sofortige Wiederaufstieg glückte souverän, vergangene Saison etablierte sich der neue Verein mit einem starken vierten Platz wieder erfolgreich in der Oberliga. Die gegnerischen Spielerinnen Melanie Habold, Simone Jens und Pia Dietz sind seit vielen Jahren miteinander eingespielt und gehörten schon zu den Bayernligazeiten der damaligen HG Ingolstadt zu absoluten Leistungsträgern. Gerade Habold zeigt bisher eine starke Saison und rangiert derzeit mit 41 Treffer auf Platz 4 der Torschützenliste der Oberliga Süd. Vergangenes Wochenende gelang ein glanzloser Pflichtsieg gegen Schlusslicht TSV Brannenburg, größtes Ausrufezeichen im bisherigen Saisonverlauf war das Unentschieden gegen den Titelfavoriten TSV Haunstetten II.

Auf Simbacher Seite trainierte es sich diese Woche wieder etwas einfacher, viel Selbstvertrauen hat der Sieg in Dachau gegeben. Damit dieser auch bestätigt werden kann, müssen die Leistungsschwankungen aber weiter abgestellt werden und Konstanz ins eigene Spiel einkehren. Ein Heimerfolg würde erstmals in der Saison ein positives Punktekonto nach sich ziehen und den Platz in der oberen Tabellenhälfte erstmal etwas festigen. Die bisherigen Auftritte in heimischer Halle lassen optimistisch auf dieses Unterfangen blicken, zwei souveräne Heimsiege bei zwei Spielen in der Richard-Findl-Halle stehen im Saisonverlauf bis dato zu Buche. Bei entsprechender Einstellung können sich die #badgirls auf dem Weg zum dritten Sieg im dritten Heimspiel eigentlich nur selbst im Weg stehen, auch wenn die körperlich überlegenen Gäste die Innstädterinnen sicher über die komplette Spieldauer extrem fordern werden. Es gilt dem Gegner das eigene Mannschaftsspiel aufzuzwingen, sich gerade im Positionsangriff nicht zu sehr auf kraftraubende Zweikämpfe und Einzelaktionen einzulassen. Gelingt es den Damen von Andi Lex in diesen Spielfluss zu kommen, sollte es ein erfolgreicher Samstag in der Richard-Findl-Halle werden.


Spiel gedreht: #badgirls feiern ersten Auswärtssieg - 12.11.2024
 
Der Auswärtsfluch scheint gebrochen: Nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand finden Simbachs Handballdamen diesmal rechtzeitig wieder in die Spur und gewinnen am Ende verdient mit 29:23 in Dachau.
Die Innstädterinnen erwischten erneut einen klassischen Fehlstart in die Partie. Nach gut zehn gespielten Minuten sahen sich die Damen von Andi Lex mit einem 2:7-Rückstand konfrontiert. Es war fast eine Kopie des letzten Aufeinandertreffens der beiden Mannschaften, auch damals vor zwei Jahren startete das Spiel mit etwas schläfrigen #badgirls und dem exakt gleichen Zwischenstand nach der Anfangsphase. Wie schon damals schafften es die Innstädterinnen rechtzeitig den Schalter umzulegen. Zwar gelang es den Gastgeberinnen noch ihre Führung zwischenzeitlich auf 13:7 auszubauen, bis zur Pause gelang es Simbachs Damen jedoch sich langsam etwas heran zu kämpfen. Bianca Brandmeier, welche in Brannenburg zuletzt mit einer Sprunggelenksverletzung passen musste, gelang wenige Sekunden vor der Pausensirene der Anschlusstreffer zum 11:14.
Diesem Rückstand mussten die #badgirls zu Beginn des zweiten Abschnitts weiter hinterherlaufen, auch weil Laura Bachmaier sich wenige Minuten nach Wiederbeginn ihre zweite Zeitstrafe einhandelte. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende begann die Partie dann aber zu Gunsten der Gäste aus Simbach zu kippen. Angeführt von einer bärenstarken Kapitänin Stephanie Kube, welche mit zwölf Treffern erneut zur erfolgreichsten Werferin der Partie avancierte, drehten die #badgirls die Partie. Binnen drei Minuten legten die Innstädterinnen eine 5:0-Lauf hin, aus dem 14:18-Rückstand wurde eine 19:18-Führung. Das Spiel nun eigentlich im Griff tauchten dennoch wenige Minuten später Sorgenfalten auf der Stirn von Cheftrainer Andi Lex auf, als sich Leni Auer ihre dritte Zeitstrafe und die damit verbundene Rote Karte einhandelte. Die Gastgeberinnen nutzten die daraus folgende Überzahlsituation um sich wieder mit 20:19 in Front zu bringen. Es sollte aber die letzte Führung für den ASV Dachau gewesen sein. Zu stark zeigten sich Simbachs Damen diesmal in der Schlussphase, als dass sie dieses Spiel verlieren könnten. Ein Dreierpack der Flügelzange Bianca Brandmeier und Kati Eglhofer drehte die Partie wieder zu Simbachs Gunsten und zwang Heimtrainer Sascha Holzer zum Team-Time-Out. Dessen Wirkung verpuffte jedoch, Mona Kain erzielte direkt darauf folgend die erste Drei-Tore-Führung für den TSV zum 23:20. Wenige Minuten später war es erneut Kapitänin Stephanie Kube, die mit einem blitzsauberen Hattrick auf 26:21 für den TSV Simbach stellte und somit die Partie vorzeitig entschied. In den Schlussminuten ließen die #badgirls nichts mehr anbrennen und verwalteten die Führung souverän. Mona Kain war es dann wenige Sekunden vor Schluss vorbehalten in ihrem ersten Spiel nach mehrwöchiger Verletzungspause den Endstand zum 29:23 herzustellen.
Ein Sieg der sicher einen kleinen Befreiungsschlag und großen Schub für das Selbstvertrauen darstellt. Wichtig, denn in den kommenden Wochen stehen schwere, kampfbetonte Spiele auf dem Programm. Mit der nun wieder breiteren Brust zeigen sich die Innstädterinnen dafür aber gut gerüstet, wenn es am kommenden Samstag in der Richard-Findl-Halle gegen den HC Donau/Paar geht.
 
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(3), Stephanie Kube(12/1), Lilly Wimmer, Carina Huber, Alina Greilinger, Mona Kain(2), Laura Bachmaier(2), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(7), Leni Auer, Katrina Eglhofer(3)

#badgirls nach der Spielpause in Dachau gefordert - 08.11.2024
 
Zwei spielfreie Wochenenden haben Simbachs Handballdamen hinter sich, nun heißt es bis zur Winterpause wieder Vollgas zu geben. Nach der empfindlichen Niederlage in Brannenburg, bei der nun wirklich gar nichts nach den Vorstellungen von Trainer Andi Lex lief, steht erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm.
Die freie Zeit wurde genutzt um den Auftritt beim Tabellenschlusslicht aus dem Gedächtnis zu verbannen und den Fokus für die anstehenden Aufgaben neu zu finden. Denn das Programm in den kommenden Wochen hat es durchaus in sich, mentale Aussetzer können sich die #badgirls nicht mehr leisten. Auswärts beim ASV Dachau, wo die #badgirls am Sonntag um 16:00 wieder in den Spielbetrieb eingreifen, werden diese zum Beispiel sofort bestraft. Denn das kompromisslose Gegenstoßspiel gehört zu den größten Stärken der Mannschaft von Sascha Holzer. Dieses muss unterbunden werden, will man aus der Georg-Scherer-Halle Zählbares mit nach Simbach nehmen.
Die fremde Halle haben die #badgirls dabei noch in guter Erinnerung. Beim letzten Auftritt dort sicherten sich die Innstädterinnen in einem Herzschlagfinale die Vizemeisterschaft der damaligen Landesliga Süd und somit die Berechtigung zur Aufstiegsrelegation in die Bayernliga. Am sechsten Spieltag ist die Bedeutung des Spiels sicher nicht so hoch wie damals vor zwei Jahren, dennoch ist es ein wegweisendes Spiel für die beiden Konkurrenten, die sich im Moment als Tabellennachbarn im Mittelfeld der Oberliga Süd befinden. (Dachau: Rang 6, Simbach: Rang: 7). In der bis dato unglaublich engen Liga wird sich in den kommenden Wochen herauskristallisieren, welche Teams sich in den jeweiligen Tabellenhälften wiederfinden. Der Sieger der Partie behält den Anschluss zu den Topplatzierungen, während der Verlierer wohl vorübergehend auf einen Abstiegsrang rutschen würde. Entsprechend wichtig wäre es, den bisher bestehenden Auswärtsfluch zu brechen und die ersten Punkte in der Fremde zu holen. Dass mit Chrissi Allgeier und Mona Kain zwei zuletzt verletzte Spielerinnen wieder in den Trainingsbetrieb eingreifen konnten, sollte dabei helfen.
Während Abwehr und Gegenstoßspiel bei den Gastgeberinnen aus Dachau bisher zu überzeugen wussten, so taten sich die Oberbayern in ihrem eigenen Angriffsspiel bisher schwer in der Saison. Hier könnte der Schlüssel zum Erfolg liegen, selbst das Tempospiel erfolgreich ins Laufen zu bringen könnte das Spiel zu Simbacher Gunsten entscheiden. Gegen die statistisch beste Abwehrreihe der Liga, möchte man den zermürbenden Positionsangriff weitestgehend vermeiden und die Gastgeberinnen in eben jenen zwingen. Eine aus taktischer Sicht sicherlich spannend zu beobachtende Partie, die sich den Zuschauern am Sonntag um 16:00 in Dachau bieten wird und am Ende hoffentlich mit den ersten Auswärtspunkten der #badgirls enden wird.


Verdiente Klatsche nach indiskutabler Leistung - 22.10.2024

 

Die in der Heimat verbliebenen Fans der #badgirls rieben sich am späten Samstagabend vermutlich verwundert die Augen, als das Ergebnis ihrer Mannschaft beim bis dato sieglosen Tabellenschlusslicht TSV Brannenburg bekannt gegeben wurde. Mit einer 32:24-Packung wurden die Innstädterinnen wieder auf die Heimreise geschickt, ein nach der zuvor gezeigten Leistung auch in der Höhe völlig verdienter Endstand. 

Schon den Spielbeginn verschliefen die Gäste vom Inn völlig. 2:6 lagen Simbachs Damen in Rückstand nach gerademal neun gespielten Minuten. Langsam kehrte Besserung ein, im Angriff wurden die Kombinationen nun häufiger veredelt. Gerade Laura Bachmaier war immer wieder das Ziel der gezeigten Spielzüge, als eine der wenigen erreichte sie zumindest in der Offensive Normalform. Mit ihrem bereits fünften Treffer erzielte sie den 7:7-Ausgleich. Direkt darauf folgend erzielte Kati Eglhofer in Minute 15 die erste Führung für die #badgirls zum 8:7. Es sollte die einzige im gesamten Spiel bleiben. Denn was folgte war ein kollektiver Totalausfall, den man so bei Simbachs Damen schon lange nicht mehr erlebt hatte. Zunächst wurde den Innstädterinnen fälschlicherweise Wechselfehler vom heimischen Kampfgericht unterstellt. Warum sich die Gäste davon jedoch so verunsichern ließen, dass wenige Minuten später nach einem 8:2-Lauf für den TSV Brannenburg ein 10:15-Rückstand auf der Anzeigentafel aufleuchtete, bleibt ein Rätsel. Viel zu früh wurden in der Offensive Entscheidungen gesucht, entsprechend gering war die Angriffsquote. Dass die paar gut herausgespielten Chancen dann regelmäßig an der Latte landeten, tat sein Übriges dazu. Als viel größeres Problem entpuppte sich jedoch die Deckung. Kollektiver Tiefschlaf war dort an der Tagesordnung, ein Fakt zu dem die Gastgeberinnen mit Freude „Danke“ sagten. Immer wieder nutzten sie die Unordnung und vor allem die Schlafmützigkeit der #badgirls über einfachste schnelle Pässe aus. Die dadurch notgedrungene Umstellung auf eine offensive Deckungsvariante brachte bis zum Halbzeitpfiff noch ein wenig Besserung, der Rückstand schmolz so auf 13:16.

Ein kleines Strohfeuer flackerte nach Wiederbeginn nochmal auf. Auf 18:19 gelang es Simbachs Damen zu verkürzen, danach brachen alle Dämme. Nach einem Abstandsvergehen sowie einer überzogenen Roten Karte, fanden sich die #badgirls in doppelter Unterzahl wieder, aus dem 18:19 wurde ein 18:23. Davon erholten sich die Innstädterinnen nicht mehr. Zu gering war die Durchschlagskraft im Angriff, zu tief das Loch in das die Defensive gefallen war. Zehn Minuten vor dem Ende versuchte Cheftrainer Andi Lex mit einem letzten Team-Time-Out beim Stand von 22:27 nochmal einzugreifen. Ohne Erfolg. Die Gastgeberinnen zogen ihr Spiel weiter unbeirrt durch, die #badgirls konnten ihre mentale Blockade bis zum Abpfiff nicht lösen. Entsprechend deutlich wurde das Endergebnis, ehe die Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 32:24 beendeten.

Eine schmerzhafte, aber völlig verdiente Pleite der #badgirls, die es aufzuarbeiten gilt. Langsam wird es Zeit, dass auch in der Fremde Leistung aufs Parkett gebracht wird. Ohne den letzten Einsatz und völlige Disziplin jeder Spielerin, sind in der Oberliga keine Spiele zu gewinnen, ein Fakt, der allerspätestens nach diesem Spiel endgültig klar sein sollte. Bis zum nächsten Auftritt am 10. November in Dachau bleibt genug Zeit diesen miserablen Auftritt abzuhaken und den Fokus neu zu finden. Dort muss die Mannschaft dann ein anderes Gesicht zeigen.

 

Für den TSV Simbach: 

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(2), Carina Huber, Fanni Gruber(1), Stephanie Kube(10/5), Lilly Wimmer(1), Alina Greilinger, Sina Gschneidner, Laura Bachmaier(5), Leni Auer(1), Katrina Eglhofer(4)


#badgirls erstmals in Brannenburg - 18.10.2024

 

Nach dem famosen Auftritt gegen Aichach steht für die #badgirls eine Pflichtaufgabe an, welche sich schnell als sehr unangenehm herausstellen könnte. Die Reise führt das Team von Andi Lex zum ersten Mal überhaupt nach Brannenburg.

Die Mannschaft aus der kleinen, südlich von Rosenheimgelegenen 7000-Seelen-Gemeinde, stieg vergangenes Jahr aus der Bezirksoberliga Oberbayern in die Oberliga auf. Dabei wurden starke Gegner, wie etwa die Regionalligareservemannschaften des SVMünchen Laim und des TSV EBE Forst United, hinter sich gelassen.

In der neuen Spielklasse hatte das Team von Jürgen Thalmeier zu Beginn noch Schwierigkeiten sich zu akklimatisieren, scheint aber inzwischen endlich angekommen zu sein. Nach einer knappen Auftaktniederlage bei Mitaufsteiger TSV Schleißheim folgten zwei Klatschen gegen Bayern München und den TSV Aichach. Vergangenes Wochenende gelang der Befreiungsschlag mit einem Unentschieden gegen den ASV Dachau. Die Freude über den ersten Punktgewinn in der Oberligawurde dabei etwas getrübt, führte das derzeitige Tabellenschlusslicht doch knapp zwei Minuten vordem Ende noch mit zwei Treffern und bekam im finalen Angriff einen klaren Strafwurf verwehrt. Auch wenn am Ende nur ein Punkt raussprang, so war Dieser gegen favorisierte Dachauerinnen ein beachtlicher Überraschungserfolg.

Ein Selbstläufer wird die Partie für die Innstädterinnen entsprechend nicht, denn die Gastgeberinnendürften eine gewaltige Portion Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen den ASV mitgenommen haben. Auch zeigte sich der TSV Brannenburg seit dem Aufeinandertreffen mit den #badgirls im Vorbereitungsturnier in Kissing, welches die Innstädterinnen klar mit 21:10 für sich entscheiden konnten, stark verbessert in seiner Spielanlage. Gerade auf Toptorschützin Carolin Walden gilt es ein Auge zu haben, mit bereits 27 Treffern steht die Linksaußen auf Rang 3 der Torschützenliste.

Simbachs Damen müssen ein anderes Gesicht zeigen als noch im vergangenen Auswärtsauftritt bei Bayern München. Die Bedingungen werden ähnlich sein, im Brannenburger Glaspalast herrscht wie am Bayern-Campus Harzverbot. Davon darf sich die Angriffsreihe um die derzeit Führende der Torschützenliste, Stephanie Kube, diesmal nicht beeinflussen lassen. Dass auch mit haftmittelfreien Spielgerät sichere und präzise Torabschlüsse möglich sind, wurde in der Vergangenheit oft genug gezeigt. Diesmal soll der Schwung aus einem souveränen Heimerfolg mitgenommen werden und auch auf fremden Boden mit gleicher Disziplin und Spielfreude agiert werden. Zwei Punkte würden erstmals in der Saison für ein positives Punktekonto sorgen, gerade passend vor den ersten beiden spielfreien Wochenenden der Saison. Mit diesem guten Gefühl würde sich die Spielpause um einiges entspannter genießen lassen.


Dominante Vorstellung sichert zweiten Heimsieg - 15.10.2024

 

In der Richard-Findl-Halle hängen die Trauben in dieser Saison extrem hoch. Nach dem TSV Schleißheim vor zwei Wochen, mussten dies nun auch die Gäste vom TSV Aichach erfahren. 40:28 stand am Ende einer einseitigen Partie auf der Anzeigentafel, sehr zur Zufriedenheit von Cheftrainer Andi Lex. 

Von Beginn an zeigten die Innstädterinnen, dass heute nichts für die Gäste aus Schwaben zu holen war. Der Innenblock um Abwehrchefin Lilly Wimmer und die nach Verletzungspause zurückgekehrte Leni Auer zeigte sich sehr stabil und gut organisiert, Halb- und Außenverteidigerinnen gewannen ihre Zweikämpfe fast durchgehend souverän. Dahinter stand Juliana Gartman felsenfest mit vielen Paraden in der Anfangsphase. Die Folge: Gerade einmal zwei Gegentreffer mussten die #badgirls in den ersten zehn Minuten hinnehmen. 

Der TSV Aichach verkalkulierte sich hingegen mit seiner gewählten Deckungsvariante. Kurze Deckung gegen Toptorschützin Stephanie Kube war die Devise, ein Experiment welches nach hinten losging. Zu groß war die spielerische Klasse der restlichen Innstädterinnen. Die sich bietenden Freiräume wurden gnadenlos attackiert, die zahlreichen Torchancen weitestgehend genutzt. Laura Bachmaier war meist die Nutznießerin, gut in Szene gesetzt von Fanni Gruber oder einer clever die kurze Deckung umgehenden Stephanie Kube. Nach zehn Minuten zog das Trainerteam der Gäste die Notbremse, Simbach war jedoch bereits mit 8:2 enteilt. 

Fanni Gruber wurde nun ebenfalls „kurz“ genommen um die zahlreichen Anspiele auf die blendend aufgelegte Bachmaier zu unterbinden, dies bedeutete jedoch noch mehr Freiräume für die restlichen #badgirls. Bianca Brandmeier ließ sich diese Chance nicht entgehen und netzte drei Mal in den folgenden drei Minuten ein. Im Angriff fand der TSV Aichach jedoch nun zunehmend Lösungen gegen Simbachs Deckung, die in einigen Zeitstrafen, sowie Gegentreffer für die Gastgeberinnen resultierten. Den Gästen gelang es jedoch nicht dieses Niveau bis zur Halbzeit aufrecht zu halten. Die finalen Minuten des ersten Abschnitts waren geprägt von mehreren erfolgreichen Tempoangriffen der Innstädterinnen, so dass diese zur Pause uneinholbar mit 22:12 in Führung lagen. 

Nach Wiederbeginn schalteten die #badgirls ein wenig in den Verwaltungsmodus. Gegen die nun defensive Deckung der Gäste wurden die meisten Angriffe geduldig ausgespielt. Erfolg brachte auch dies, auf 25:13 erhöhten die Innstädterinnen ihre Führung. Dann schlich sich der Schlendrian ein. Beide Mannschaften schienen sich mit dem Ergebnis angefreundet bzw. abgefunden zu haben. Entsprechend sank das Niveau der Partie ein wenig, eine ereignisarme zweite Hälfte plätscherte vor sich hin, die Gäste verkürzten in dieser Zeit auf 35:16. Erst in den Schlussminuten zogen die Damen des TSV Simbach die Zügel nochmal ein wenig straffer. Man merkte den vielen nun auf der Platte stehenden Ergänzungsspielerinnen die Spielfreude an. Der Vorsprung wuchs wieder an und Carina Huber gelang mit der Schlusssirene sogar noch das Kunststück, dass die #badgirls zum ersten Mal seit fünf Jahren die 40-Tore-Marke knackten. 

Eine dominante und reife Vorstellung der #badgirls, die in hochverdiente zwei Punkte resultiert. Darauf ausruhen können sich Simbachs Damen aber nicht. Kommenden Samstag geht es zum derzeitigen Schlusslicht nach Brannenburg. Auswärts, ohne Haftmittel, gegen einen Aufsteiger und somit in der Favoritenrolle. Partien, in denen sich die Innstädterinnen traditionell stets schwergetan haben. Es gilt den Fokus zu bewahren, nur mit einer genauso konzentrierten Vorstellung wie gegen Aichach können dann die ersten Auswärtspunkte der Saison mit an den Inn genommen.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Pia Mühlböck(T), Bettina Brandmeier(4), Carina Huber(2), Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(2), Stephanie Kube(13/5), Lilly Wimmer, Alina Greilinger(1), Sina Gschneidner, Laura Bachmaier(9), Bianca Brandmeier(6), Leni Auer(1), Katrina Eglhofer(2)


Anspruchsvolle Aufgabe für die #badgirls - 11.10.2024

 

Nach dem ärgerlichen Punktverlust auswärts beim FC Bayern München gilt es die weiße Weste auf heimischen Boden zu bewahren. Ein Selbstläufer wird dies sicher nicht. Mit dem TSV Aichach tritt am Samstag um 16:00 Uhr eine Mannschaft in der Richard-Findl-Halle an, die man zu Saisonende auf alle Fälle in der oberen Tabellenregion erwarten kann. 

Bereits vergangene Saison landete die Mannschaft aus Schwaben auf Rang Fünf und somit in der vorderen Tabellenhälfte. Beim Vorbereitungsturnier im Juli in Kissing überzeugte die Mannschaft von Christina Seidel und Thomas Wonnenberg mit Platz Zwei und einem souveränen Sieg gegen die #badgirls. Ausgeglichen und von allen Positionen gefährlich, sowie mit viel Tempodrang nach vorne präsentierten sich der TSV Aichach auch beim verspäteten Saisonauftakt vergangenes Wochenende. Souverän wurde der TSV Brannenburg mit 35:25 nach Hause geschickt. Die spannendste Personalie auf Seiten der Gäste stach dabei mit nur einem Treffer noch nicht heraus. Mit der erst 15-Jährigen Elsa Wonnenberg läuft eine bärenstarke Jugendnationalspielerin im Rückraum der Schwaben auf. Da diese primär in der B-Jugend-Bundesliga-Mannschaft des TSV Schwabmünchen spielt, welche kurz zuvor in Ismaning antreten musste, traf sie zum Auftakt mit der Damenmannschaft erst verspätet ein und sammelte nur wenige erste Pflichtspielminuten im Erwachsenenbereich. In Simbach dürften einige mehr dazu kommen. 

Dem bisherigen Aushängeschild Defensive steht somit die bisher anspruchsvollste Aufgabe der noch jungen Saison bevor. Denn bereits in der vergangenen Spielzeit, ohne ihren Youngster, stellten Aichachs Damen die zweiterfolgreichste Angriffsreihe der Oberliga. Bleibt zu hoffen, dass mit Leni Auer eine wichtige Stütze für den Innenblock zurückkehrt, welche beim FC Bayern verletzungsbedingt passen musste. Im eigenen Angriffsspiel müssen die Damen von Andi Lex zudem wieder mehr Ballsicherheit in Passspiel und Torabschluss zeigen. Bei einer ähnlichen Angriffsquote wie in der Vorwoche würde wohl selbst die beste Abwehrleistung nicht zum Erfolg führen. Fokussiert und geduldig gilt es die Chancen wieder gezielter herauszuspielen und konsequenter zu nutzen. Gelingt dies, dann ist die anspruchsvolle Aufgabe TSV Aichach eine definitiv zu Lösende. Mit den eigenen Fans im Rücken schafften es die Innstädterinnen in der Vergangenheit stets an ihre Leistungsgrenze zu gehen, so soll es auch diesen Samstag werden. 

Da diesmal gleich alle vier Erwachsenenmannschaften in der Richard-Findl-Halle auflaufen, kommen Simbachs Handballfans dieses Wochenende voll auf ihre Kosten. Vor den #badgirls tritt die Oberligareserve um 14:00 Uhr gegen die zweite Mannschaft der SSG Metten an. Im Anschluss trifft die erste Herrenmannschaft des TSV Simbach dann um 18:00 Uhr auf die SG Kempten-Kottern, ehe die Herren II dann um 20:00 Uhr gegen den HC Deggendorf den langen Tag in der Richard-Findl-Halle beschließen.


Bittere Niederlage beim FC Bayern - 07.10.2024

 

Erneut verloren die #badgirls des TSV Simbach auswärts mit einem Treffer Unterschied. Beim FC Bayern München unterlagen die Damen von Andi Lex nach einer das ganze Spiel über sehr knappen Partie mit 26:27.

Die ersten Minuten waren geprägt von starken Abwehrreihen auf beiden Seiten. Entsprechend torarm war die Anfangsphase. Sieben Minuten dauerte es bis das erste Feldtor der Partie erzielt wurde. Nach anfänglicher Führung nahmen auf Seite der Simbacherinnen die Probleme mit dem Spielgerät immer mehr zu. Einfache Passfehler, sowie einige zu schwache Torabschlüsse, gepaart mit einer guten Torhüterleistung auf Seiten der Heimmannschaft führten zu einem Drei-Tore-Rückstand der Innstädterinnen Mitte der ersten Halbzeit. Der zwischenzeitlich erkämpfte Ausgleich wurde kurz vor der Halbzeit mit zwei Treffern der Bayern gekontert, so dass sich die #badgirls mit einem 12:14 Halbzeitrückstand konfrontiert sahen. 

Nach Wiederbeginn fanden Simbachs Damen deutlich besser ins Spiel. Mit mehr Druck im Angriff erzwangen die #badgirls Zeitstrafen und nutzten in der Folge die Überzahlsituationen um die Partie zu drehen. Der Lauf in den sich die Innstädterinnen gespielt hatten wurde jedoch leider nach dem Treffer zum 20:18 für den TSV durch eine lange Verletzungsunterbrechung und ein direkt folgendes Time-Out unterbrochen. Die Heimmannschaft fing sich wieder und glich 15 Minuten vor dem Ende wieder aus. Ärgerlich, da die Abwehr eigentlich stabil stand und der FC Bayern nur über notgedrungene Distanzwürfe weit jenseits der 9-Meter-Linie zu Torerfolgen kam. So blieb das Spiel bis in die finalen Minuten hinein ausgeglichen. Eine Minute vor dem Ende gelang den Gastgeberinnen dann der entscheidende Lucky Punch. Der glückliche Treffer zum 27:25 entschied die Partie, der Anschluss zum 27:26 Endstand vier Sekunden vor dem Ende kam zu spät. 

Bitter für die #badgirls erneut mit einem Treffer Unterschied in der Ferne zu verlieren. Zu viele Fehler im Torabschluss, sowie die Tatsache, dass die Leistung der Vorwoche leider nicht bestätigt werden konnte verhinderten die ersten Auswärtspunkte. Dass Abpraller- und Pfostenglück zu dem fast ausschließlich auf Seiten der Heimmannschaft war, tat zudem sein Übriges dazu. Nun heißt es den Fokus auf die nächste Aufgabe zu richten. Mit dem TSV Aichach kommt eine sehr starke Oberligamannschaft an den Inn, gegen den es heißt wieder eine Topleistung abzurufen.

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(2), Carina Huber(1), Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(4), Stephanie Kube(10/5), Lilly Wimmer, Alina Greilinger(2), Sina Gschneidner, Laura Bachmaier(4), Bianca Brandmeier, Katrina Eglhofer(3)


Mit dem Fanbus zum FC Bayern - 04.10.2024

 

Nach dem ersten Saisonerfolg vergangenes Wochenende wollen die #badgirls nun in der Ferne

nachlegen. Gegner ist der FC Bayern München, welcher letzte Saison in der Relegation den

Klassenerhalt sicherte. Dabei war die Handballdamenmannschaft des Weltvereins eigentlich bereits

abgestiegen. Erst kurzfristig wurde ein letzter Startplatz in der Oberliga frei, als der TSV

Schwabmünchen sich auf dramatische Weise in letzter Sekunde den Aufstieg in die 3. Liga sicherte.

Die darauffolgende Relegation gegen Nordkonkurrent HSG Weidhausen-Ebersdorf konnten die

Münchnerinnen im Rückspiel souverän für sich entscheiden.

Diese Saison startete die Mannschaft von Zvjezdan Tomic besser in die Saison. Ein souveräner 26:18

Auftakterfolg beim Aufsteiger TSV Brannenburg bringt Tabellenplatz drei als erste Momentaufnahme

für die Münchnerinnen. Beste Werferin war, wie so häufig, Linkshänderin Enya Kweta, welche sich in

der Sommerpause eigentlich zum Regionalligisten TSV Ismaning verabschiedet hatte. Das kurze

Gastspiel wurde in den finalen Wochen der Vorbereitung wieder beendet, so dass die

Rückraumspielerin pünktlich zu Saisonbeginn wieder einsatzbereit für ihren gewohnten Verein war.

Auch sonst laufen im Kader des FC Bayern viele bekannte Gesichter aus den vergangenen

Begegnungen im Aufstiegsjahr der #badgirls auf. Lediglich Greta Bucher, welche von der TSG Oberusel aus der hessischen Oberliga zu den Bayern wechselte und am ersten Spieltag mit fünf Treffern zu überzeugen wusste, ist ein unbeschriebenes Blatt für Simbachs Cheftrainer Andi Lex.

Dieser durfte für die Trainingseinheiten unter der Woche die harzfeien Bälle aus dem Schrank holen,

denn am Münchner Sportcampus gilt Harzverbot für die Frauenmannschaft. Ein leidiges Thema, denn

wie bereits letzte Saison in Nürnberg, hätte das direkt danach stattfindende Spiel der

Männermannschaften in gleicher Halle mit Harz stattgefunden. Dieses wurde inzwischen allerdings

abgesagt und in den März verschoben, da eine Verletzungs- und Krankheitswelle die erste

Herrenmannschaft des FC Bayern heimgesucht hat. Schade für den TSV, da gemeinsame

Auswärtsspiele der beiden Vorzeigemannschaften im Verein immer zu den Saisonhighlights zählen.

Die deshalb geplante Fahrt mit großem Fanbus bleit dennoch bestehen. Mit viel Unterstützung von

den Rängen wollen die #badgirls auswärts ihre starke Leistung aus der Vorwoche bestätigen und

somit zwei Punkte vom Campus des FC Bayern entführen.


Erfolgreicher Heimauftakt - 01.10.2024

 

Einen Start-Ziel-Sieg landeten die #badgirls des TSV Simbach im ersten Heimspiel der Saison. Gegen den TSV Schleißheim dominierten die Innstädterinnen die Partie in allen Belangen und feierten somit letzten Endes einen mehr als verdienten 37:19 Erfolg.

Lediglich sieben Minuten konnten die Gäste wirklich mitspielen, dann enteilten Simbachs Handballdamen und waren in der Folge auch nicht mehr einzufangen. Der Abwehrverbund um eine blendend aufgelegte Lilly Wimmer rührte ab dem 4:4 Beton an, dazu entschärfte Juliana Gartman dahinter alles was Schleißheims Werferin noch in Richtung ihres Tores warfen. Nach zwölf Minuten ohne Gegentor war das Spiel beim Stand von 10:4 für den TSV Simbach bereit in Minute 20 entschieden. Im heimischen Lager wurde längst viel durchgewechselt und Spielzeiten verteilt, ohne dass sich am Spielverlauf großartig etwas änderte. Bis auf 18:11 wurde die Führung bis zur Halbzeit weiter ausgebaut. Großes Highlight in dieser ersten Hälfte waren die ersten Pflichtspielminuten von Bettina Brandmeier nach ihrer langen Verletzungspause. Mit sechs Treffern krönte die Rückraumspielerin ihr Comeback nach mehrjähriger Leidenszeit.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Simbachs Damen setzten sich trotz einer Vielzahl an unnötigen technischen Fehlern immer weiter ab. Der Gästetrainer lege beim Stand von 24:13 für die Innstädterin seine zweite Time-Out-Karte, den gewünschten Effekt hatte dies allerdings nicht. Da die Fehlerquote im Schleißheimer Spiel noch deutlich höher war als die in dem der Innstädterinnen, Simbachs #badgirls zu dem noch in der Lage waren im Gegensatz zu den Gästen Kapital aus den gegnerischen Fehlern zu ziehen, schoss das Ergebnis immer weiter in die Höhe. Zehn Minuten vor dem Ende hatte der Vorsprung beim Stand von 33:15 dann mit 18 Treffern sein Maximum erreicht. Die Innstädterinnen schalteten in der Schlussphase dann ein paar Gänge zurück, entsprechend ausgeglichen verlief das Spiel in den finalen Minuten. Beim Stand von 37:19 pfiffen die hervorragend leitenden Schiedsrichter die Partie ab.

Wie bereits beim Auftakt zeigten die #badgirls eine hervorragende Abwehrleistung und das in vielen verschiedenen Aufstellungen in den zentralen Defensivpositionen. Diesmal stimmte auch die Trefferquote, gerade Fanni Gruber und Stephanie Kube zeigten sich mit neun bzw. 13 Treffern besonders treffsicher aus dem Rückraum. Mit dieser Leistung kann auch kommende Woche auswärts beim unangenehm zu bespielenden FC Bayern München Zählbares mit nach Hause genommen werden.

 

Für den TSV Simbach:

Juliana Gartman(T), Uschi Augustin(T), Bettina Brandmeier(6), Carina Huber, Fanni Gruber(9), Stephanie Kube(13/4), Lilly Wimmer(1), Alina Greilinger, Sina Gschneidner, Mona Kain, Laura Bachmaier(2), Bianca Brandmeier(3), Leni Auer, Katrina Eglhofer(3)


Heimauftakt gegen Aufsteiger - 27.09.2024

 

Gut fünf Monate nach dem letzten Heimspiel in der Bayernliga, als sich die #badgirls mit einem souveränem 36:25 Erfolg gegen den TSV Vaterstetten von ihren Fans verabschiedeten, öffnet die Richard-Findl-Halle wieder ihre Türen. Im ersten von elf Heimspielen, diese Saison zur Erleichterung aller wieder ausschließlich im Doppelpack mit der ersten Herrenmannschaft, treffen die Innstädterinnen am Samstag um 16:00 auf den Aufsteiger vom TSV Schleißheim.

Dieser startete vergangenes Wochenende besser in die Saison als Simbachs Handballdamen. Mit einem 33:31 Heimerfolg gegen Mitaufsteiger TSV Brannenburg wurden die ersten zwei Punkte eingefahren. Auffälligste Akteurin dabei Nora Schröder mit zehn Treffern, die bereits vergangene Saison als Neuzugang gut ins Schleißheimer System integriert wurde und mit über acht Treffern pro Partie eine entscheidende Personalie für den Wiederaufstieg der Oberbayern war. Zudem zeigte sich Rückkehrerin Julia Brandstädter gewohnt treffsicher, netzte acht Mal ein und machte somit genau da weiter, wo sie vor ihrer einjährigen Stippvisite beim MTV Pfaffenhofen aufgehört hatte. Die beiden Ausnahmespielerinnen gilt es unter Kontrolle zu bekommen, will man Zählbares in der Richard-Findl-Halle behalten. Es muss an die starke Defensivleistung aus dem Auftaktspiel angeschlossen werden. Dazu gilt es im Angriff eine Schippe drauf zu legen. Die teils gut herausgespielten Chancen müssen diesmal auch konsequent und konzentriert verwandelt werden, eine Abschlussschwäche wie in der Schlussphase des ersten Spieltages dürfen sich die Damen von Andi Lex kein weiteres Mal leisten. Dieser muss wie bereits kurz nach Spielende in Würm zu befürchten war etwas umdisponieren, die erwartete Diagnose von Allrounderin Chrissi Allgeier bestätigte sich. Mit gebrochener Hand wird sie in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Probleme die der Simbacher Headcoach jedoch seit Jahren gewohnt ist und für die er auch diesmal die richtige Lösung finden wird.

Auch wenn das Ergebnis es letzten Endes nicht wiederspiegelte, so war es leistungstechnisch ein Saisonauftakt mit dem man durchaus zufrieden sein konnte. Wenn darauf weiter aufgebaut wird, sollte die Belohnung in Form von zwei Punkten am Samstag folgen. Die Motivation den nächsten Schritt zu machen dürfte jedenfalls am Anschlag sein. Denn: Sympathiepunkte sammelten die Gäste vom TSV Schleißheim in den vergangenen Wochen keine bei den meisten ihrer Kontrahenten in der Oberliga Süd. Trotz der seit einem halben Jahr bestehenden Harzerlaubnis in heimischer Halle, entschieden sich die Verantwortlichen speziell für ihre erste Damenmannschaft dennoch ein Verbot zu erwirken. Der simple Grund: Wettbewerbsvorteil in den Heimspielen. Sicher nicht im Sinne des Sportsgeistes oder des Verbandes, welcher zur aktuellen Saison erstmals eine Harzpflicht in der Regionalliga einführte, sowie angeblich die Ausnahmeregelungen reduzieren wollte. Solange sich in den Bestimmungen jedoch weiterhin Schlupflöcher für Hallen mit vorhandener Harzerlaubnis befinden, können diese leider für solche taktischen Spielchen missbraucht werden. Ein Problem, mit welchem sich die #badgirls im Januar beim Auswärtsspiel in Oberschleißheim beschäftigen werden müssen. Am Samstag wird ja in Simbach gespielt. Mit geharztem Ball.


Knappe Niederlage zum Auftakt - 23.09.2024

 

Eine eklatante Abschlussschwäche in der Schlussphase verhinderte am Samstagabend den ersten Saisonsieg der #badgirls im Auftaktspiel bei der HSG Würm-Mitte. Mit 21:22 verließen Simbachs Handballdamen nach hartem Kampf das Parkett als Verlierer.

Das Ergebnis lässt es schon vermuten, es war ein umkämpftes Spiel in der Würm-Arena, in welchem die Abwehrreihen dominierten. 3:3 hieß es nach zehn Minuten, bereits drei persönliche Strafen und drei Strafwürfe mussten die Unparteiischen zu diesem Zeitpunkt verteilen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, bis zur Halbzeitpause beim Stand von 13:12 für die Heimmannschaft sahen die Zuschauer viele Führungswechsel. Ähnlich auch das Bild nach Wiederbeginn, keine Mannschaft konnte sich spielerische Vorteile erarbeiten, bis zu 15:15 blieb das Spiel entsprechend ausgeglichen. Dann eine erste Schwächephase im Angriff der #badgirls. Trotz zwischenzeitlicher Überzahlsituation brachten die Damen von Andi Lex fast acht Minuten lang den Ball nicht mehr im Tor unter. Die Folge war ein 15:18 Rückstand eine gute viertel Stunde vor dem Ende. In einem derart torarmen Spiel hätte das die Vorentscheidung bedeuten können, doch die Innstädterinnen zeigten nun eine ihrer wichtigsten Tugenden. Kampfgeist. Die ohnehin gute Abwehrarbeit wurde noch weiter intensiviert, vorne übernahm Kapitänin Stephanie Kube die Verantwortung. Gerade mal drei Minuten benötigten Simbachs Handballdamen um den Rückstand zu egalisieren. 20:20 stand zu Beginn der Schlussphase auf der Anzeigentafel als Heimtrainer Tobias Beckmann zum zweiten Mal zum Team-Time-Out bittet. Und dort den entscheidenden Glücksgriff zum Sieg landet. Der Torwartwechsel auf Szilvia Teleki macht letzten Endes den Unterschied in der engen Partie aus. Fünf hundertprozentige vereitelt die Würmer Schlussfrau in den letzten zehn Minuten, lediglich einmal muss sie hinter sich greifen. Dem gegenüber stehen zwei Treffer der Gastgeberinnen, die schlussendlich reichen um einen 22:21 Heimsieg einzufahren. 

Eine ärgerliche Niederlage nach einer über weite Strecken guten Leistung. Gerade in der Abwehr passte in Spiel Eins nach dem Umbruch schon viel, im Angriff muss noch an den ein oder anderen Stellschrauben gedreht werden. Da schmerzt es umso mehr, dass Chrissi Allgeier sich in der Schlussphase wohl einen Mittelhandbruch zuzog und den #badgirls somit erstmal nicht zur Verfügung steht. Kommendes Wochenende steht dann ohne die Allrounderin der Heimspielauftakt gegen den TSV Schleißheim an. Gegen den Aufsteiger sollen dann die ersten zwei Punkte der neuen Saison eingefahren werden. 

Für den TSV Simbach spielten:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier, Carina Huber, Leni Auer, Fanni Gruber(5/1), Stephanie Kube(10/1), Lilly Wimmer, Alina Greilinger, Mona Kain, Laura Bachmaier(3), Chrissi Allgeier, Bianca Brandmeier(1), Katrina Eglhofer(2)